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Rückblick - als wir noch auf unserer Anlage im ehemaligen Lok-Stadion waren


Lange gibt es den Tennisplatz am Lok-Stadion in Jüterbog nicht mehr. Am Jahresende ist Schluss. Einer der letzten Wettbewerbe in der Traditionssportstätte war die Nachwuchsclubmeisterschaft. Die Jüterboger Talente spielten groß auf.

Favoriten siegen in Jüterbog



Lange gibt es den Tennisplatz am Lok-Stadion in Jüterbog nicht mehr. Am Jahresende ist Schluss. Einer der letzten Wettbewerbe in der Traditionssportstätte war die Nachwuchsclubmeisterschaft. Die Jüterboger Talente spielten groß auf.

Zum letzten Mal wurde auf der Tennisanlage des ehemaligen Lok- Stadions die Clubmeisterschaft der U14- und U18-Talente des Jüterboger Tennisclubs ausgetragen. Bei den Jüngeren gewann Magnus Lindner klar in zwei Sätzen gegen Steve Leubold. Im zweiten Satz machte es der Außenseiter dem Favoriten allerdings schwer. Phillip Libera (U18) verteidigte seinen Titel erfolgreich. Bereits zum dritten Mal in Folge ist er Jüterboger Clubmeister. Diesmal musste Libera hart kämpfen, um gegen Tom Schiepe (5:7, 6:3, 6:4) erfolgreich zu sein. Die Entscheidung fiel im dritten Satz beim Stand von 4:4. Schiepe bekam Aufschlagprobleme, sein Angriffsspiel klappte nicht mehr. Libera wurde dagegen immer sicherer in seinen Grundschlägen. Den 3. Platz sicherte sich in der U18-Altersklasse Lukas Friedrich. Er entnervte Max Thiele, in dem er immer wieder Stoppbälle einstreute (6:7, 6:2, 6:4). Alle Jüterboger Nachwuchsspieler boten sehenswertes und attraktives Tennis.

Marcel Fitzner - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 24.10.2017

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15 Vereine, Organisationen und Einrichtungen in Teltow-Fläming können sich über Finanzspritzen der Sparkasse freuen. Sportliche, kulturelle und soziale Projekte werden mit insgesamt 41 000 Euro gefördert.



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Sparkasse fördert Vereine mit 41.000 Euro



15 Vereine, Organisationen und Einrichtungen in Teltow-Fläming können sich über Finanzspritzen der Sparkasse freuen. Sportliche, kulturelle und soziale Projekte werden mit insgesamt 41 000 Euro gefördert.

Mit zusammengerechnet 41 000 Euro fördert die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) 15 Vereine, Organisationen und Einrichtungen in Teltow-Fläming.Andreas Schulz, Vorstandsvorsitzender der MBS, und Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) übergaben die Förderzusagen am Dienstagabend feierlich in den Räumen der Sparkasse in Luckenwalde.
„Unser Förderengagement drückt unseren Dank und unsere Wertschätzung für diejenigen aus, die sich persönlich für eine Sache stark machen und unsere Region und das Leben hier bereichern“, sagte Andreas Schulz, „dieses ehrenamtliche Engagement kommt schließlich der Allgemeinheit zugute.“
Die Spenden seien nur auf der Basis guter Arbeit der Sparkasse möglich.
„In Zeiten der Digitalisierung und niedriger Zinsen wollen wir auch in Zukunft gut aufgestellt sein“, so Schulz weiter.

„Ich sehe heute nur glückliche Gesichter“, sagte Kornelia Wehlan und freute sich, dass mit Hilfe der Sparkasse „eine Reihe freiwilliger Aufgaben, die das Leben lebenswert machen“, gefördert werden können. „Wenn es dem Landkreis gut geht, geht es auch der Sparkasse gut“, befand sie und verwies darauf, dass der Landkreis über den Regionalbeirat der Sparkasse die Chance habe, ausgewählte Projekte und Vorhaben„mit einem Signal für eine Förderung zu versehen“. Die konkreten Summen für jeden Verein blieben zwar für die Öffentlichkeit geheim, die Vertreter der Nutznießer stellten ihre Projekte aber gern vor. So freute sich Janett Laute vom Förderverein der Kita „Villa Kunterbunt“ in Ludwigsfelde, dass auf Wunsch der Kinder ein Spielschiff angeschafft werden kann. Der Bau eines Carports wird für die Werk- und Wohnstätten Wünsdorf ermöglicht. „Wir betreuen Menschen mit Behinderungen und haben dafür Fahrzeuge, die auch Rollstühle transportieren können“, erläuterte Heimleiter Jan Rex, „dafür brauchen wir nun einen Carport.“

Die geförderten Vereine und Einrichtungen Folgende Vereine und Einrichtungen erhielten Förderzusagen von der Sparkasse:

Förderverein Kita „Villa Kunterbunt“ in Genshagen, Werk- und Wohnstätten Wünsdorf, Christliches Sozialwerk – Ichthys – Abhängigenhilfe in Mahlow, Förderverein Freunde der Herbert-Tschäpe-Schule Mahlow, Carneval-Club Jüterbog, Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Brandenburg, Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren, Tennisclub Jüterbog, Freundeskreis „Das Haus“ in Niedergörsdorf, Ludwigsfelder FC, SV Fläming-Skate in Luckenwalde, SV Klausdorf 1900, Am Mellensee; Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke, Regionalgruppe Teltow-Fläming in Luckenwalde, FSV 63 Luckenwalde, SG Segeln Mellensee-Klausdorf „Frisch im Amt“ präsentierte sich der neu gewählte Präsident des Carneval-Clubs Jüterbog, Axel Richter.
Mit der Finanzspitze der MBS will der Verein Tanzseminare für Funkengarden und Funkenmariechen organisieren. „Karnevalvereine haben es zurzeit nicht leicht, wir wollen den Fasching in der Region erhalten und neu beleben“, sagte er. Zertifizierte Regenjacken können für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren angeschafft werden, ein Defibrillator für die Sporthalle Mellensee.

Förderschecks für sportliche Aktivitäten

Das nächste Fußballferiencamp soll für Nachwuchsfußballer des FSV 63 mit dem 1. FC Union Berlin finanziert werden. „Das erste Camp während der Ostertage in diesem Jahr war ein voller Erfolg“, berichtete FSV-Vize-Präsident Ralf Rische, „mehr als 50 Kinder zwischen acht und 14 Jahren nahmen daran teil.“
Förderung gibt es auch für den rollendenden Sport. Der SV Fläming-Skate in Luckenwalde organisiert für bis zu 400 Kinder aus 17 Schulen des Landkreises den Kids-Skate-Day.

Elinor Wenke - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 19.10.2017

Roter Sand trifft grünen Rasen



Die Gemeinde Niedergörsdorf plant den Sportkomplex auf dem Gelände der ehemaligen höheren Fliegertechnischen Schule in Altes Lager zu erweitern. Neben dem Fußballverein „Blau-Weiß“ Altes Lager soll auch bald der Jüterboger Tennisclub hier spielen dürfen.

Die Sportstätte im ehemaligen Ortsteil Flugplatz wurde in den 1930er Jahren errichtet. Heute ist der Fußballverein „Blau-Weiß“ Altes Lager in dem Stadion zu Hause. Doch schon bald soll er einen Mitnutzer bekommen. Tennisclub will Bälle schlagen. Der Jüterboger Tennisclub möchte hier in Zukunft seine Bälle schlagen.
Der Verein muss seine Anlage am ehemaligen Lok-Stadion in Jüterbog bis Ende 2017 räumen.Das Gelände wurde verkauft, und die Investoren möchten die Fläche als Bauland für Einfamilienhäuser nutzen.Nach dem Verlust ihrer Wettkampfstätte in Jüterbog suchten die Tennissportler deshalb eifrig nach Alternativen.
Der Vereinsvorsitzende des TC Jüterbog, Tobias Friedrich, wohnt selbst in der Gemeinde Niedergörsdorf und sprach Bürgermeister Wilfried Rauhut auf einen möglichen Umzug nach Altes Lager an. Dieser reagierte positiv auf den Vorschlag.Denn die Belebung geschichtsträchtiger Objekte läge ihm laut seiner Stellvertreterin sehr am Herzen. Voraussetzung für den Umzug war unter anderem die Zustimmung der Fußballer.Die gab es am Ende. „Wir erhoffen uns dadurch, dass noch mehr Leben in die Bude kommt. Das ist auch für den Ort eine Chance“, sagte Christian Straußfeld. Der Vorsitzende des „Blau-Weiß“ Altes Lager glaubt zudem, man könne so vielleicht mehr Einbrüche vermeiden.Momentan ist das Gelände oft unbesetzt.
Mit den etwa 50 dazugewonnenen Tennisspielern könnte sich das ändern.
Trotzdem sagt Christian Staußfeld: „Wir geben hier viel her.“
Eine Nebentrainingsfläche des Fußballclubs soll als Tennisplatz umgebaut werden. Alle Parteien zufrieden stellen Die Gemeinde Niedergörsdorf hat deshalb versucht, alle Parteien zufriedenzustellen.Der jetzige Platz, auf dem in Zukunft die Tennisspieler trainieren sollen, wird verlegt und der Stadionplatz neu gestaltet.
Eine Beregnungs- und Flutlichtanlage für die Fußballspieler stehen ebenfalls auf der Liste. Das Sporthaus wird saniert und durch Reinigung und Verfugung der Klinkerfassade optisch aufgewertet. Barrierefreie Zugänge zum Haus sind ebenfalls geplant. Darüber hinaus entsteht in dem Haus ein Vereinsraum für den Tennisclub. Die Maßnahme wird in den Haushaltsplan der Gemeinde Niedergörsdorf für das Jahr 2018 aufgenommen.Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 268 500 Euro.
Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt rund 71 700 Euro.Für die restlichen rund 196 800 Euro werden von der Gemeinde Zuwendungen im Rahmen der Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung und beim Programm Leader beantragt. Die Gestaltung der Tennisplatzanlage ist darin jedoch nicht enthalten. Dafür ist der Tennisverein selbst verantwortlich.Die Kosten dafür liegen bei 120 000 Euro. Um diese zu stemmen hat der Tennisclub eine Förderung beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung beantragt.

2018 ist realistisch

Die Gemeinde hält die Umsetzung des Projekts im Jahr 2018 für realistisch.
Auf die Frage, was geschehe, wenn einer Förderung nicht wie geplant zugestimmt werde, antwortete Hauptamtsleiterin Andrea Schütze: „Davon gehen wir erstmal nicht aus.Die Erfolgsaussichten sind sehr gut.“ Auch in Jüterbog wurden Perspektiven über einen Tennisplatz am Rohrteich besprochen.
Mit dem Umzug des Jüterboger Tennisvereins nach Altes Lager werden diese jedoch nicht verworfen. Auf MAZ-Nachfrage antwortete Bauamtsleiterin Kira Wenngatz: „Wir behalten die Tennisplätze in der Standortkonzeption für den Sportplatz Rohrteich bei und werden diese Flächen vorhalten, um perspektivisch auch in Jüterbog wieder Tennissport ansiedeln zu können“.

Isabelle Richter - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 19.10.2017

Nebelpokal



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Die Jüterboger Junioren

Verbandsligatraum geplatzt



Denkbar knapp haben die Jüterboger Junioren den Auf- stieg in die Verbandsliga verpasst. Nach dem Unentschieden gegen Herzberg und den Siegen gegen Lindenau und Finsterwalde brauchten die Flämingstädter nur noch ein Remis gegen den Lausitzer Tennisclub Cottbus e.V. Am Ende hieß es 2:4. Die Voraussetzungen waren schon nicht gut. Aus unter- schiedlichen Gründen fehlten Leistungsträger wie Max Thiele, Jonas Hauffe und Maximilian Fritz. Ein Sieg war deshalb unrealistisch. Mit Tom Schiepe, Phillip Libera und Lukas Friedrich standen die ersten Drei der Setzliste auf dem Platz. Friedrich agierte unglücklich und verlor klar. Schiepe und Libera taten sich sichtlich schwer. Wieder einmal zeigten beide aber ihre mentale Stärke und gewannen im Match-Tiebreak ihre Einzel. Einen besonderen Krimi bot Libera, der mit 11:9 seinen Match-Tiebreak gewann. Ein Punkt aus den abschließenden Doppeln reichte für den Aufstieg in die Verbandsliga. Wieder fanden die leicht favorisierten Jüterboger schwer ins Match. Sie verloren den 1. Satz. Im 2. Satz zeigten sie eine deutliche Leistungssteigerung und gewannen souverän 2. Satz. Spannender konnte das Finale kaum sein. Ein Match-Tiebreak entschied über den erstmaligen Aufstieg in die Verbandsliga. In diesem spielten die Cottbusser einfach cleverer. Viele leichte Fehler der Flämingstädter waren ein weiterer Grund für die Niederlage. Die Jüterboger verloren gegen Cottbus und damit die Tabellenführung. Am Ende belegen sie Platz 3 der Tabelle. Auch wenn es nicht zum großen Wurf gereicht hat, haben sich die Leistungen aller Spieler weiter verbessert Aus ihnen ist eine echte Mannschaft gewor- den, die sich mit jedem Gegner in der Bezirksoberliga messen kann. Es war deshalb eine gute Saison und macht Lust auf das nächste Jahr, auch wenn die Nr.1 Tom Schiepe aus Altersgründen nicht mehr dabei sein kann.

Marcel Fitzner-veröffentlicht in der Wochenspiegel-Ausgabe vom 19.07.2017

Stadtsportfest



Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Tennisclub Jüterbog e.V. am Jüterboger Stadtsportfest.



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Phillip Libera ist für seine mentale Stärke bekannt.

Junioren gewinnen deutlich gegen Finsterwalde



Die Jüterboger Tennisjunioren konnten auch gegen den TC Finsterwalde ihren Siegeszug fortsetzen.Sie gewannen klar mit 5:1. Dieses Ergebnis war aber hart erkämpft. In insgesamt drei Match-Tiebreaks bewiesen die Jüterboger Spieler ihre Nervenstärke. Besonders hart umkämpft war das Spiel von Phillip Libera gegen Jan Fröschke. Phillip ist für seine mentale Stärke bekannt und gibt keinen Ball verloren. Im entscheiden- den Tiebreak siegte er hauchdünn mit 11:9.
Die Nummer eins Tom Schiepe beherrschte seinen Gegner Finn Neundorf souve- rän und gewann ungefährdet in zwei Sätzen. Nicht so gut lief es für Lukas Friedrich. Nach einer schnellen 4:0 Führung verlor er völlig den Faden. Sein Gegner Markus Engelmann wurde stär- ker. Lukas verlor in zwei Sätzen. Immer besser wird Max Thiele. Auch er musste hart für seinen Sieg kämpfen. Er beendete seine Partie im Match-Tiebreak ein- drucksvoll mit einem Ass gegen Marvin Kalz. Nach den Einzeln führten die Flämingstädter 3:1. Schiepellibera taten sich schwer, gewannen aber nach Rückstand im zweiten Satz dann doch in zwei Sätzen. Das zweite Doppel spielten Lukas Friedrich und Jonas Hauffe. Im ersten Satz fan- den die Jüterboger nicht ins Spiel. Im zweiten Satz dann eine deutliche Leistungssteigerung. Im entscheidenen Match-Tiebreak zeigten Friedrich/Hauffe dann ihre Klasse und siegten mit 10:5.Durch den Sieg gegen Finster- walde ist das große Ziel, in die Verbandsliga aufzusteigen, noch möglich. Dazu ist nächstes Wo- chenende ein Sieg gegen Cottbus notwendig. Das wird eine schwere Aufgabe, die aber nicht unlösbar ist.

Marcel Fitzner - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 05.07.2017

Aktiostag mit der evangelischen Grundschule



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Max Thiele bot zum Saisonstart der Jüterboger Tennisjunioren eine sehenswerte Leistung.

Ein Remis zum Auftakt



Jüterboger Tennisjunioren gehen in der U18-Bezirksoberliga auf Punktejagd

Schlag auf Schlag geht es derzeit für die Jüterboger Tennisjunioren. Die Sommersaison ist gestartet. In der Bezirksoberliga I U18m gehen die Jüterboger auf Punktejagd.Nach einem ersten Unentschieden am Wochenende auf dem heimischen Court gegen den Herzberger TC Grün-Weiß steht am Sonnabend die erste Auswärtsreise des Teams an. Die Jüterboger sind beim Lausitzer Tennisclub Cottbus zu Gast. „Erwartet wird wieder eine enge Partie“, sagt Marcel Fitzner vom Jüterboger TC.
Das Team der Tennisjunioren aus der Flämingstadt zeigte zum Saisonauftakt beim 3:3-Unentschieden gegen Herzberg unterschiedliche Leistungen. Ungewohnte Schwächen offenbarte dabei die Nummer eins der Jüteroger, Tom Schiepe. Weder sein gewohnt starker Aufschlag noch das Angriffsspiel funktionierten. Schiepe verlor sein Einzel gegen Tim Striedinger in zwei Sätzen (2:6, 6:7). Der Herzberger gewann auch dank seiner klugen Spielführung.
Phillip Libera beherrschte dagegen seinen Gegner Kai Göhsldorf souverän. Ungefährdet mit 6:1 und 7:5 brachte er sein Einzel durch.
Eine sehr gute Leistung bot auch Jonas Hauffe. Von vielen Verletzungen in den zurückliegenden Monaten geplagt, setzte er sich im ersten Satz im Tie-Break (7:6) durch. Ole Schildt aus Herzberg gab im zweiten Durchgang wegen einer Verletzung auf, um sich für das Doppel zu schonen.
Die wohl sehenswerteste Leistung der Jüterboger Tennisjunioren bot zum Saisonstart Max Thiele. Er verlor sein erstes Punktspiel trotz zweier Matchbälle denkbar knapp in drei Sätzen (6:3, 6:7 und 9:11) gegen Florian Henze. Thiele spielt erst seit gut einem Jahr Tennis und bewies, dass er nicht nur ein guter Fußballer ist.
Nach den Einzeln stand es 2:2 Unentschieden. Auch die folgenden Doppel endeten remis. Die Jüterboger Schiepe/Libera verloren nach enttäuschender Leistung ihre Partie klar in zwei Sätzen (5:7, 4:6). Besser machten es Hauffe/Thiele, die ihr Doppel anschließend überraschend gewannen (6:2, 7:6).
In der Tabelle der U18m Bezirksoberliga, Gruppe I, hat der Jüterboger Tennisnachwuchs dank des besseren Satzverhältnisses vorerst die Führung übernommen. Es folgt der Herzberger TC Grün-Weiß. Die restlichen drei Teams der Gruppe I – TC Lindenau, LTC Cottbus und der TC Sängerstadt Finsterwalde–greifen erst in den kommenden Wochen ins Punktspielgeschehen ein.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 12.05.2017

Der Jüterboger Hexenabend



Am Sonntagabend feierte der Tennisverein zusammen mit vielen Jüterbogern das traditionelle Hexenfeuer in Jüterbog, welches bereits seit vielen Jahren durch den ansässigen Tennisclub ausgerichtet wird. Das wohlerst letzte Hexenfeuer war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Viele Jüterboger nutzen das sonnige Wetter und folgten der Einladung auf das Gelände des ehemaligen Lok-Stadions, um gemeinsam mit dem Tennisclub das letzte Hexenfeuer auf dem gewohnten Platz bei toller Musik und leckerem Essen zu feiern. Mit der ungewissen Zukunft des Tennisclubs bleibt auch die Zukunft des traditionellen Festes fraglich. Anders als in den Vorjahren wurde daher dieses Jahr keine Hexe sondern eine Tennisdame verbrannt. Diese Symbolik wurde bewusst gewählt, um die prekäre Lage des Tennisclubs zu verdeutlichen, die ihre seit über 40 Jahren genutzte Anlage Ende diesen Jahres alternativlos verlieren und damit um ihre noch ungeklärte Zukunft bangen.


Der Sportplatz soll neu gestaltet werden. Neben dem Rasenplatz samt Tartanbahn könnten ein Kunstrasenplatz und Tennisplätze entstehen (Foto: Klemens).

Sportliche Pläne am Rohrteich



Tennisplätze, Stellflächen und einen Kunstrasenplatz soll es langfristig am zentralen Jüterboger Sportplatz geben - Leichtathleten vermissen beim ersten Konzept eine Wurfbahn

Eine erste Studie zur Zukunft der Sportanlagen am Jüterbeger Rohrteich ist am Montag dem Sportlerbeirat im Bauamt vergestellt worden. Erik Haase, Geschäftsführer des Luckenwalder Planungsbüres ldas, war damit beauftragt, herauszufinden, welches Flächenpotenzial es rund um Rohrteich und Blanken Teich tatsächlich gibt und wie diese Flächen für möglichst viele sportliche Zwecke aufgewertet werden können.
Im Kern seines Entwurfs steht ein großer, beleuchteter Kunstrasenplatz, der die zwei bestehenden Trainings-Rasenplätze neben dem Hauptplatz und der Tartanbahn ersetzen soll. "Weil ein solcher Kunstrasenplatz mit 2000 Stunden im Jahr vier Mal so viel wie ein Rasenplatz bespielt werden kann, löst er die Platzprobleme, die wir hier haben", sagte Haase. Denn das Plangebiet reicht zwar von den Kleingärten westlich des Freibads bis in die Ackerflächen östlich des Rohrteichs - doch als geeignet erweisen sich nur wenige zusätzliche Flächen. Entweder der feuchte Baugnmd macht das Bauen teuer oder geschützte Vegetation und Tierwelt verhindert es vollkommen. Neben dem schon heute genutzten Areal kommt nur eine zweite Fläche am Freibad in Frage. Dort sind aber vorrangig touristische Angebote von der Verwaltung angedacht.
Als gelungene Idee empfand der Sportlerbeirat den Sozialtrakt, der Umkleiden und ein Sportgerätelager umfasst. Dieser sell gleichzeitig eine Zuschauertribüne für 200 Menschen tragen und etwa an gleicher Stelle entstehen, wo auch heute die Tribüne steht. Auch eine Tennisanlage mit drei Plätzen, ein multifunktionales Kleinfeld und eine befestigte Fläche, die vorrangig für Parkplätze dienen soll, sind vorgesehen. Mit einer neuen Trasse könnte auch die Fläming-Skate den Sportplatz mit dem Freibad und dem Stadtzentrum verbinden.
Während die Freude beim Tennisclub und bei den Fußballern recht groß war, gab es Einwände vom Leichtathletikclub. "Wo ist die Wurfbahn?", fragte Ernst Troelenberg, der um die Disziplinen Speer-, Diskus- und vor allem Hammerwurf fürchtet. "Wir holen viele Meisterschaftn vor allem deshalb nach Jüterbog, weil wir eine Wurfbahn haben", erklärte er. Nach längerer Diskussien verschiedener Möglichkeiten, versprach Erik Haase eine Überarbeitung, bei der auch eine Wurfbahn Berücksichtigung findet.
Wenn das Konzept nach weiterer Beteiligung des Beirats durch die Stadtverordneten beschlossen wird, beginnt die Realisierung. "Die Umsetzung kann nur schrittweise über viele Jahre erfolgen und wird immer daven abhängen, wie wir Fördermittel akquirieren können", sagte Bauamtsleiterin Kira Wenngatz. Alle Maßnahmen werden vermutlich über zwei Millionen Euro umfassen.

Peter Degener - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 26.04.2017

Deutschland spielt Tennis – Jüterbog spielt mit!



Am 22. April 2017 ist es wieder soweit: Deutschlandweit wird mit der Aktion Deutschland spielt Tennis! die Tennis-Freiluftsaison eröffnet. An diesem Tag der offenen Tür haben alle interessierten und sportbegeisterten Anfänger und Fortgeschrittene die Möglichkeiten, den Jüterboger Tennisverein kennenzulernen und gleichzeitig ihr Talent mit Schläger und Ball unter Beweis zu stellen. Unsere Trainer zeigen Ihnen auf den vier Sandplätzen erste Bewegungsabläufe dieser abwechslungsreichen Sportart. Zwischen 10.00 und 16.00 Uhr können Sie unsere Mitglieder sowie deren Können hautnah erleben und nach der ein oder anderen Übungseinheit den sportlichen Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

TC Jüterbog e.V. - Tennis im schönen Fläming



Portrait des Tennisclubs in der 6. Auflage des Stadtmagazins (Stadtmagazinverlag - Die Stadtmagazin BS GmbH).

Zur gesamten Ausgabe gelangen Sie hier.

Jüterboger Nachwuchs gewinnt Spitzenspiel



Tennisjunioren aus der Flämingstadt besiegen Lindenau

Unerwartet klar mit 3:0 nach Sätzen gewannen am Wochenende die Jüterboger U18 Tennisjunioren das Spitzenspiel der Nachwuchs-Bezirksoberliga-Winterrunde. Zum Aufeinandertreffen des Tabellenersten TC Lindenau und seines unmittelbaren Verfolgers aus der Flämingstadt kam es am Sonnabend in Dahme.
Tom Schiepe als Nummer eins der Flämingstädter zeigte gegen Tommy Krossat eine solide Leistung. Vor allem der Aufschlag war die größte Stärke des Jüterbogers. Aber auch seine taktische Cleverness führte zum erhofften Erfolg. Während sein Gegner immer wieder überriss, spielte Schiepe die Bälle sicher ins Feld. Auch eine wieder auftretende Rückenverletzung seines Gegners verhalf Schiepe zum hochverdienten Sieg.
Phillip Llbera bestätigte die guten Trainingsleistungen im Match gegen Tamino Polka. Der Jüterboger beherrschte seinen Gegner und gewann souverän mit 6:2 und 6:3. Aufgrund der Verletzung von Krossat wurde das Doppel nicht mehr gespielt. Der Gesamtsieg stand bereits vor dem Doppel fest. Damit führen die Jüterboger die Gruppe Ader Bezirksoberliga mit drei klaren Siegen an. Sie können sich nun berechtigte Hoffnungen auf das Finale der Winterrunde machen.
Nicht so erfolgreich lief die Partie der Jüterboger Herren 40 gegen Großräschen. Die Tennisspieler aus der Flämingstadt verloren glatt mit 0:3 nach Sätzen. Ein Sieg war aber auch unrealistisch, da Großräschen mit den beiden stärksten Spielern antrat. Erfreulich aus Sicht der Jüterboger war der knappe erste Satz von Jens Kreuzenbeck gegen Martin Baldzer. Am Ende musste er sich nur mit 6:7 beugen. Ein Sieg war drin. Das bedeutungslose Doppel war unenvartet ausgeglichen. Jüterbog gewann überraschend den zweiten Satz. Insgesamt reichte die Leistung der Tennisherren aus der Flämingstadt jedoch nicht aus, um den Favoriten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 28.01.2017


Übersicht zur Punktspielsaison Sommer 2017

Herren-Mannschaft



Damen-Mannschaft



U18-Mannschaft




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Ergebnisse der Punktspielsaison Winter 2016/2017

Herren-Mannschaft



Herren40-Mannschaft



U18-Mannschaft




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Mit den Laudatoren aus der Stadtverordnetenversammlung und dem Bürgermeister präsentieren sich die fünf geehrten Ehrenamtler aus Jüterbog mit Blumen und Dankesurkunde. Von links: Rudolf Popp legte sich für den Tennissport ins Zeug, Erika Ilsitz hilft Osteoporoseerkrankten, Günter Sonnenfeld führte den Stadtchor an. Zwei jüngere Aktive sind Stephan Höhne, der die Jugendfeuerwehr gerettet hat, sowie Anne Heinze, die sich in der Kirche und in der Flüchtlingshilfe engagiert (Foto: Peter Degener).

Fünf ausgezeichnete Beispiele



Die Jüterboger Stadtverordnetenversammlung hat am Mittwochabend Ehrenamtler zwischen 14 und 81 Jahren geehrt, die sich vielfältig in der Stadt engagieren

Fünf Bürger sind am Mittwochabend im Fröhdener Dorfgemeinschaftshaus von Jüterbogs Stadtverordneten ausgezeichnet worden. "Es ist schwer, aus der Menge der ehrenamtlich Tätigen die richtigen herauszupicken. Sie werden aber nicht nur als Einzelkämpfer hier geehrt, sondern bekommen diesen Preis auch stellvertretend für alle anderen Engagierten", sagte Bürgermeister Arne Raue (parteilos). Die Ehrung wird traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Integration vergeben. Im sozialen Bereich wurden diesmal zwei Preise verliehen.
"Dass die Jugendabteilung der Jüterboger Feuerwehr heute noch existiert, ist vor allem ihm zu verdanken. Er ist der freiwilligen Feuerwehr konsequent treu geblieben", sagte der Stadtverordnete Jens Schandert (Für Jüterbog) als Laudator über den Jugendwart Stephan Höhne. "Der 27-jährige Höhne ist seit 17 Jahren Kamerad und seit 2010 Jugendwart- damals hatte die Abteilung genau ein Mitglied, heute sind es 19 junge Kameraden.
Ebenfalls im sozialen Bereich wurde Erika Ilsitz geehrt. Die 78-Jährige hat über 16 Jahre lang eine Selbsthilfegruppe "Aktiv gegen Osteoporose" im Nachbarschaftsheim Jüterbog geleitet. "Sie hat dies mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen getan und war den Betroffenen und den Mitarbeitern des Heims eine große Unterstützung", sagte Laudatorin Karin Mayer (CDU) über Ilsitz. Rudolf Popp ist den Jüterbogern vor allem als Kinderarzt und als Vorsitzender des Tennisclubs bekannt, den er 1974 mitbegründet und über 25 Jahre lang geführt hat. Laudator Uwe Hüttner (Vereinigte Fraktion), lobte vor allem die aktive Jugendarbeit Popps, denn er wisse als Jugendgerichtshelfer "wie wichtig die Freizeitgestaltung für Kinder ist".
Der älteste Geehrte am Mittwoch war Günter Sonnenfeld. 81 Jahre alt ist der Jüterboger, der einst den Stadtchor mitbegründete. Als Drucker und mit seiner Stimme habe er die Kultur und den Stadtchor gefördert und mit seinem Engagement dafür gesorgt, dass der Chor vielerorts ein willkommener Gast ist, sagte Anton Gorisek (Linke) über Sonnenfeld. Die jüngste Geehrte ist die 14-jährige Anne Heinze. "Diese junge Dame setzt sich in der Flüchtlingshilfe für ihre Mitmenschen ein und zeigt vorausschauende Ansichten, die sie von Gleichaltrigen unterscheidet", sagte Gabriele Dehn (SPD) über die Gymnasiastin, die den Preis im Bereich Integration erhielt. Heinze suche Kontakt zu jungen Flüchtlingen, interessiere sich für deren Lebenssituation und diskutiere ihre Erfahrungen mit anderen. Damit habe sie Vorbildwirkung für Mitschüler und Lehrer "und alle, die von dieser Auszeichnung erfahren", so Dehn.
Außerdem wurde auch Leichtathletiktrainer Ernst Troelenberg ausgezeichnet-und zwar vom Landessportbund. Erik Stohn (SPD) überreichte Troelenberg die Nominierungsurkunde zum "Sportsympathieträger 2016". "Es sind Schüler mit der Bewerbung an mich herangetreten, die ihnen dafür danken wollen, dass Sie sie im Sport fördern", sagte Stohn.

Peter Degener - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 23.12.2016

Theo wünscht sich mehr Tenniskumpels



Nachwuchs ist beim Tennisclub Jüterbog willkommen. Deshalb bietet der Verein immer freitags von 15 bis 17 Uhr in der Wiesenhalle ein Training für Kinder und Jugendliche an. Zusätzlich gab es in den zurückliegenden Wochen ein Tennistraining für Kinder am Sonnanbendvormittag in der Sporthalle der Scholl-Grundschule. Allerdings ohne große Resonanz. Teilnehmer wie Theo Pielicke wünschen sich aus diesem Grund in der Zukunft mehr Tenniskumpels.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 25.11.2016


Maximilian Fritz vom Jüterboger Tennisclub.

Erste Punkte in der Halle



Jüterboger Tennisteams starten erfolgreich in die Winterrunde

Die Jüterboger Teams sind am Wochenende sehr erfolgreich in die Winterrunde des Tennisverbandes Berlin-Brandenburg (TVBB) gestartet. Erste Punkte in der Halle wurden erkämpft. Überraschungen blieben nicht aus. Die Junioren U18 gewannen unerwartet klar gegen Frankfurt/Oder mit 3:0. Dabei zeigte Tom Schiepe gegen Luc-Robin Schuhmann eine starke kämpferische Leistung. Spielerisch waren aber große Defizite aufgrund des fehlenden Trainings erkennbar. Das Spiel war geprägt von vielen unerzwungenen Fehlern (7:5 und 6:1).
Dass es auch anders geht, zeigte Phillip Libera. Durch eine sehr konzentrierte Leistung gewann er den ersten Satz mit 6:0. Anschließend wurde sein Gegner Andrei Costina stärker, aber Libera gewann den zweiten Durchgang noch mit 6:3. Vor allem der Aufschlag und die Vorhand waren der Schlüssel zum Erfolg. Im Doppel kam Maximilian Fritz an der Seite von Schiepe zum Einsatz. Obwohl das Punktspiel entschieden war, kämpften beide Teams um jeden Punkt. Die Frankfurter gewannen den ersten Satz 6:4. Jüterbog holte sich den zweiten mit 6:2. Den Match-Tiebreak entschieden Fritz/Schiepe mit 10:5 für sich.
Neben den Junioren gewannen auch die Herren 40 mit Jens Kreuzenbeck und Marcel Fitzner überraschend klar ihr Punktspiel gegen Bad Saarow mit 3:0.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 09.11.2016

Schnuppertag am 2. Oktober 2016 sowie mit der Evangelischen Grundschule am 27. und 29. September 2016



Im Rahmen der diesjährigen Kinderaktionstage begrüßte der Tennisverein insgesamt 84 Kinder auf seiner Tennisanlage.
An drei Aktionstagen folgten Kinder zwischen 6 und 13 Jahren der Einladung des Tennisvereins, um bei einem Schnuppertraining das Tennisspielen auszuprobieren. Über die durchweg positive Rückmeldung, sowohl von den Eltern als auch den Kindern, freuen wir uns sehr.

Für alle Kinder, die jetzt die nächsten Tennisstars werden wollen, bietet der Verein im Oktober die Gelegenheit, im Kindertraining am Donnerstagnachmittag von 15 bis 18 Uhr (Herbstferien Donnerstagvormittag von 9 bis 12 Uhr) die Fähigkeiten weiter auszubauen und uns als Verein besser kennenzulernen. Ab November beginnt dann das Hallentraining. Dafür steht uns die Wiesenhalle Freitagnachmittag von 15 bis 17 Uhr sowie die Geschwister-Scholl-Halle Samstagvormittag von 9 bis 13 Uhr zur Verfügung. Die genauen Trainingszeiten werden wir Ende Oktober, nachdem die Trainingsgruppen gebildet wurden, beschliessen und an dieser Stelle bekannt geben. Für alle Neueinsteiger beträgt der Jahresbeitrag 25,00 EUR für das verbleibende Jahr 2016.

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Phillip Libera verteidigt erfolgreich seinen Titel



Mit seiner besten Saisonleistung ist Phillip Libera erneut Tennis-Clubmeister der Jüterboger Junioren U 18 geworden. In einem teilweise hochklassigen Match gewann er das Endspiel gegen Tom Schiepe mit 6:3 und 6:3. Erwartungsgemäß belegte Lukas Friedrich den dritten Platz gegen Magnus Lindner, der überraschend Vierter wurde.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 14.09.2016


Tobias Friedrich, neuer Vereinsvorsitzender des Tennisclubs Jüterbog (Foto: Frank Neßler).

Neuer Vorsitzender in schwierigen Tennis-Zeiten



Tobias Friedrich ist neuer Vorsitzender des Tennis Clubs Jüterbog. Er übernimmt das Amt in schwierigen Zeiten. Die Jüterboger Tennisspieler brauchen bald eine neue sportliche Heimat.

Neuer Vorsitzender des Jüterboger Tennisclubs ist Tobias Friedrich. Der 29-Jährige übernimmt in schwierigen Zeiten für den Verein Verantwortung, denn die Tennissportler der Flämingstadt müssen Ende 2017 ihre Anlage am ehemaligen Lok-Stadion räumen. Das Gelände ist verkauft. Wo seit 1978 so manches Match mit den gelben Filzbällen geschlagen wurde, sollen nach dem Willen der Investoren bald Einfamilienhäuser gebaut werden. Ein Ende des Jüterboger Tennissports soll der Verlust der Wettkampfstätte jedoch nicht bedeuten. "Es gibt positive Signale aus der Stadtverwaltung", sagt der neue Clubchef, "momentan werden alternative Standorte für eine neue Tennisanlage geprüft."
Friedrich ist in Gölsdorf, unweit der Flämingstadt, zu Hause. Er ist seit 2010 im Jüterboger Tennisclub aktiv. Der Unternehmensberater schwingt selbst gern einmal den Schläger. Die Lust am Tennisspielen wurde bei ihm während der Zeit seines Studiums in Großbritannien geweckt. Zusammen mit einem spanischen Kommilitonen spielte er dort auf Beton. In Jüterbog sind die Bedingungen wesentlich komfortabler. 50 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder gehen im Tennisclub der Flämingstadt ihrem Hobby nach. Der Verein hatte in der zu Ende gegangenen Freiluftsaison vier Mannschaften (Damen, U18, Herren und Herren 40) im Punktspielbetrieb des Tennis-Verbandes Berlin-Brandenburg.
Neben Friedrich als Vorsitzender wurden auch Martin Pielicke als Kassen-, Marcel Fitzner als Jugend- und Steffen Mittner als Sportwart sowie Karolin Pielicke als Schriftführerin Ende August auf der Mitgliederversammlung in den neuen erweiterten Vorstand gewählt. Der langjährige Vereinsvorsitzende Rudolf Popp stand nach mehr als 25 Jahren im Amt für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Er weiß trotz des Endes der ihm sehr ans Herz gewachsenen Jüterboger Tennisanlage seine Nachfolge gut geregelt.

Frank Neßler - veröffentlicht am 09.09.2016


Isabelle Kremling (TC Jüterbog)

Remis am Saisonende für Jüterboger Tennisdamen



Die Jüterboger Tennisdamen sicherten sich am Wochenende durch ein 3:3-Unentschieden gegen den Lausitzer Tennisclub Cottbus wieder den 3. Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. Zu den Stützen des Teams gehört Katrin Behrendt, die über die ganze Saison gute Leistungen zeigte. Im letzten Meisterschaftsspiel verlor sie unglücklich gegen Maria Jakob mit 6:1, 0:6 und 4:10. Sehr erfreulich war das Auftreten von Antje Schütze, die nach langer Zeit wieder ein Punktspiel bestritt. Ohne Spielpraxis gewann sie locker gegen Isabell Lusche mit 6:3 und 6:0. Die Jüterboger Nummer drei, Christina Denkel, ging bereits angeschlagen ins Match und war deshalb chancenlos gegen Luisa Bandmann (3:6, 3:6).
Die wohl beste Leistung der Jüterboger Tennisdamen zeigte am Wochenende Isabelle Kremling. Die jüngste Spielerin des Teams rief ihre guten Trainingsleistungen auch gegen Mirjam Ludwig ab und fegte ihre Gegnerin mit 6:0 und 6:2 quasi vom Platz. Vor allem durch ihre harten Grundschläge bestimmte Kremling jederzeit das Geschehen in ihrem Einzel.
Die Doppel entschieden das letzte Punktspiel der Jüterboger Tennisdamen in der Freiluftsaison. Katrin Behrendt und Antje Schütze gewannen den ersten Satz souverän 6:1. Danach verloren sie unerklärlich den zweiten Durchgang mit 0:6. Der Match-Tiebreak entschied. Wieder musste sich Behrendt an der Seite von Schütze mit 10:12 geschlagen geben. Das zweite Doppel wurde am Grünen Tisch entschieden, da die Cottbuser Paarung nicht mehr antreten konnte (6:0, 6:0). Am Ende stand es 3:3.
Insgesamt war es wieder eine gute Saison der Jüterboger Tennisdamen. Siege gab es gegen Lindenau und Beelitz. Gegen die Favoriten Spremberg und Herzberg blieben die Flämingstädterinnen aber wie im Vorjahr ohne Sieg. Zur Jüterboger Mannschaft gehören noch Simone Hake und Katrin Kremling, die ebenfalls durch gute Leistungen überzeugten.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 02.08.2016

Würdiges Saisonende für junge Tennisspieler



Die Jüterboger Tennis-Junioren beenden mit einem 3:3 im Nachholspiel beim TC Lindenau die Punktspielserie in der Bezirksoberliga, Gruppe S. Ihr wohl bester Spieler war verletzt. Tom Schiepe gab sein Match nach dem ersten Satz gegen Tommy Krossat auf (2:6, 0:6). Dennoch spielte er eine überragende Saison. Vor allem der Aufschlag und das aggressive Netzspiel sind seine Stärken.
Phillip Libera gewann gegen Lassar Radjenovic problemlos 6:0 und 6:0. Besonders seine Kämpferqualitäten stellte er immer wieder unter Beweis. Jonas Hauffe bleibt der Mann für die langen und dramatischen Spiele. Gegen den Lindenauer Felix Kreter ging er erneut in den Match-Tiebreak. Hauffe verlor 14:16. Seine Leistungen sind jedoch hoch einzuschätzen, da er lange verletzt war.
Lukas Friedrich traf auf den elf-jährigen Constantin Müller und war auf dem Papier der große Favorit. Was der Elfjährige allerdings zeigte, ist für sein Alter außergewöhnlich. Durch kluge Ballverteilung zwang er Friedrich in den Match-Tiebreak. Den gewann der Jüterboger kämpferisch stark mit 10:2 (6:4, 5:7, 10:2). Es war seine beste Saisonleistung. Nach den Einzeln stand es 2:2. Das Doppel Schiepe/Libera gewann ungefährdet 6:4 und 6:4. Hauffe/Friedrich mussten in den Match-Tiebreak, den sie 9:11 verloren (6:3, 5:7, 9:11). Endstand: 3:3.
Damit ging eine außergewöhnlich gute Saison für die Jüterboger Tennis-Junioren zu Ende. Ihre beste Leistung boten die Flämingstädter gegen den Tabellenzweiten TV Dahme-Spreewald, den sie unerwartet besiegten. Erfolge gab es auch gegen Luckenwalde und Finsterwalde. Verloren wurde gegen die Favoriten aus Herzberg und Cottbus. Zum guten Mannschaftsergebnis der Jüterboger trug auch Maximilian Fritz bei. Er hat sich kontinuierlich verbessert.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 15.07.2016


Jonas Hauffe (TC Jüterbog)

Enttäuschende Leistung der Jüterboger U18-Junioren



Mit einer enttäuschenden Leistung der Jüterboger Junioren U18 endete am Sonnabend ihr Punktspiel beim Herzberger TC Grün-Weiß. Gegen den Gruppenfavoriten verloren die Jüterboger unerwartet hoch mit 0:6.
Den einzigen Lichtblick aus Sicht der Gäste bot ihre Nummer eins, Tom Schiepe. Er bot seinem Konkurrenten Leonhard Preuß einen harten Kampf und führte sogar zwischenzeitlich 5:2 und 3:1 in den Sätzen. Trotz dieser Führung verlor er sein Einzel noch mit 6:7 und 3:6.
Einen rabenschwarzen Tag erwischten in Herzberg Phillip Libera und Lukas Friedrich. Viele unerzwungene Fehler machten es ihren Gegnern ziemlich leicht. Besonders Libera konnte zu keinem Zeitpunkt seine sonst so guten Leistungen abrufen. Er verlor sang- und klanglos gegen Ben Arnold mit 0:6 und 0:6. Friedrich kassierte eine 0:6 und 1:6-Satzniederlage gegen Tim Striedinger.
Dass Jonas Hauffe kämpfen kann, zeigt er immer wieder in seinen Spielen. Er laboriert aber noch an den Folgen seiner langen Verletzung und ist noch nicht hundertprozentig fit. Seine Niederlage gegen John Felix Reiniger kam deshalb wenig überraschend (1:6 und 2:6). Das Punktspiel war somit nach den Einzeln bereits entschieden.
Dass die Jüterboger Tennisjunioren besser spielen können, zeigten sie in den Doppeln. Hier verloren Schiepe/Libera mit 3:6 und 4:6 und Hauffe/Friedrich 3:6 und 3:6. Das Gesamtergebnis entspricht dem Spielverlauf. Die Herzberger waren am Sonnabend einfach eine Klasse besser.
Wiedergutmachung ist für die Jüterboger Tennisjunioren im Nachholspiel gegen den TC Lindenau in einer Woche möglich.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 04.07.2016


Als Linkshänder kommt Maximilian Fritz (Tennisclub Jüterbog) in dieser Saison als Doppelspieler zum Einsatz.

Der Siegeszug rollt



Jüterboger Tennisjunioren weiter auf Erfolgskurs

Die Jüterboger U18-Tennisjunioren eilen in der Bezirksoberliga weiter von Erfolg zu Erfolg. Zuletzt konnten auch die Gäste aus Finsterwalde ihren Siegeszug nicht stoppen. An diesem Wochenende müssen die Jüterboger reisen. Das nächste Punktspiel findet am Sonnabendvormittag beim TC Lindenau statt. Auch hier hoffen die Jüterboger auf einen Sieg.
Gegen den TC Sängerstadt Finsterwalde gewannen sie zuletzt unenwartet deutlich mit 6:0. Alle Spiele waren jedoch hart umkämpft, so dass oft der Tie-Break über Sieg und Niederlage entschied. Tom Schiepe gegen Finn Neundorf (6:2, 7:6) sowie Lukas Friedrich gegen Kenny Sanio (6:3, 7:6) gewannen noch relativ sicher. Einmal mehr spannend machte es Phillip Llbera. Sein Gegner Duc Nguyen agierte sicher mit langen Topspin-Bällen von der Grundlinie aus. Damit zwang er Libera zu etlichen Fehlern. Am Ende setzte sich der Jüterboger dank seiner Kämpferqualitäten mit 7:5 und 7:6 durch. Als Marathonmann zu bezeichnen ist Jonas Hauffe. Er musste wieder über die volle Distanz gehen. Sein Spiel basiert auf langen und hohen Grundlinienschlägen, was sehr kraftzehrend ist. Glücklich siegte er im Match-Tiebreak gegen Jan Fröschke mit 6:4, 5:7 und 10:8.
Die Doppel waren nicht mehr spielentscheidend. Schiepe/Llbera gewannen souverän 6:1 und 6:3. An der Seite von Lukas Friedrich kommt in dieser Saison bei den Jüterbogern häufig der Linkshänder Maximilian Fritz zum Einsatz. Den ersten Satz gewann überraschend Finsterwalde mit 6:4. Friedrich/Fritz steigerten sich deutlich und holten den zweiten Satz mit 6:1. Der Match-Tiebreak ging mit 10:6 an Jüterbog. Gerade Maximilian hat sich seit dem letzten Jahr kontinuierlich verbessert.
Das Gesamtergebnis ist mit 6:0 deutlich, es gibt aber oft nicht den wahren Spielverlauf und die Stärke des Gegners wider.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 25.06.2016


Tom Schiepe (TC Jüterbog)

Weiterer Sieg für junge Jüterboger Tennisspieler



Mit einer weiteren überraschung endete das U18-Bezirksoberligaspiel zwischen dem Tennisnachwuchs des TV Dahme-Spreewald II und dem TC Jüterbog. Im letzten Jahr noch chancenlos (0:6), gewannen die Flämingstädter diesmal die Begegnung 4:2. Dabei zeigten Jonas Hauffe gegen Sascha Olthuis (6:1, 6:0) und Lukas Friedrich gegen Eric Rosenkranz (6:3, 6:2) souveräne Leistungen. Unter seinen Möglichkeiten blieb Phillip Libera. Vor allem der schwache Aufschlag und einige zu kurz geratene Bälle des Jüterbogers verhalfen Niclas Glaschke immer wieder zu schnellen Punktgewinnen (1:6, 4:6). Ein dramatisches Spiel entwickelte sich zwischen der Jüterboger Nummer eins, Tom Schiepe, und Pascal Schwiegel. Den ersten Satz verlor der Flämingstädter auch wegen seiner Ungeduld und dem sicheren Grundlinienspiel seines Gegners mit 2:6. Danach steigerte sich Schiepe. Er spielte geduldiger und gewann den zweiten Satz mit 6:4. Den Match-Tiebreak entschied der Jüterboger nach großen Kampf mit 10:5 für sich. Damit bleibt er weiter ungeschlagen in dieser Saison. Die abschließenden Doppel waren hart umkämpft. Hauffe/Fritz verloren in zwei Sätzen (6:7, 4:6). Libera/Schiepe zeigten einen souveränen ersten Satz. Der zweite Durchgang ging mit 6:4 an die Gastgeber. Den Match-Tiebreak holten sich die Jüterboger glücklich mit 10:7.
Damit belegt der Tennisnachwuchs aus der Flämingstadt den 3. Tabellenplatz in der Bezirksoberliga, Gruppe S. Am Wochenende haben die Jüterboger Heimrecht. Sie empfangen am Sonnabend um 14 Uhr den TC Sängerstadt-Finsterwalde.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 17.06.2016


Lukas Friedrich (TC Jüterbog) gewann sein Derbyeinzel gegen den Luckenwalder Anton Reuter mit 6:1 und 6:1.

Den Derbysieg wiederholt



Jüterboger U18-Tennisjunioren gewinnen Heimspiel gegen Luckenwalde 5:1

Nach einem 4:2-Sieg im Vorjahr gewannen die Jüterboger Tennisjunioren U18 auch in dieser Saison das Derby gegen Luckenwalde deutlich mit 5:1. Der Sieg fiel unerwartet hoch aus, obwohl auch die Luckenwalder Junioren sich spielerischer Hinsicht gesteigert haben. Starke Vorstellungen lieferten Tom Schiepe gegen Nicolas Reuter (6:1, 6:1), Phillip Libera gegen EL Gagi Hischam (6:3, 6:0) und Lukas Friedrich gegen Anton Reuter (6:1, 6:1) ab.
Das interessante Einzel des Punktspiels boten Tobias Jage und der Jüterboger Jonas Hauffe. Jeder Ballwechsel war hart umkämpft, so dass der erste Satz im Tie-Break entschieden wurde. Hier behielt der Luckenwalder die Oberhand. Im zweiten Satz ließen die Kräfte des Jüterbogers deutlich nach. Jage gewann auch dank seiner spielerischen Klasse die Partie verdient mit 7:6 und 6:1. Die abschließenden Doppel gingen nach teilweise hartem Kampf an die Jüterboger.
Nach zwei Punktspielen belegen die Jüterboger U18-Tennisjunioren den vierten Tabellenplatz der Bezirksoberliga I. Gruppe S. Bereits am Sonnabend stehen sie erneut am Netz. Das Team reist zur zweiten Mannschaft des TV Dahme-Spreewald, aktuell Tabellenzweiter. Neben den Junioren spielten auch die Herren gegen Luckenwalde. Dieses Duell endete 3:3. Wie erwartet mussten sich die Jüterboger Tennisdamen gegen den hohen Favoriten Spremberg mit 1:5 geschlagen geben. Die beste Leistung zeigte dabei Katrin Behrendt. Ein Unentschieden war möglich, aber Simone Hake und Katrin Kremling verlieren ihre Duelle unglücklich im Match-Tiebreak.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 10.06.2016


Phillip Libera in Aktion.

Jüterboger auf verlorenem Posten



Alle Jüterboger Tennisteams haben zuletzt ihr Punktspiele verloren. Trotz der Niederlagen gab es auch Lichtblicke.

Nichts zu holen war für die Jüterboger Tennisteams in den letzten Punktspielen. Sie verloren alle ihre Begegnungen in den jeweiligen Ligen.
Erwartungsgemäß chancenlos waren die Herren 40 des Jüterboger TC beim Verbandsligaspitzenreiter SV Weissblau Allianz in Berlin. Die Gäste aus dem Fläming mussten sich mit 0:9 beugen. Für einen Jüterboger Lichtblick sorgte ihre Nummer eins, Mattias Dümke. Er bot wieder eine starke Leistung und musste sich denkbar knapp Mario Suppé im Match-Tiebreak (7:6, 2:6) mit 8:10 geschlagen geben.
Auch die Herren des Jüterboger TC kassierten die Höchststrafe. Sie gingen am Sonntag als Gastgeber in der Bezirksliga gegen TVG Sally Bein Beelitz mit 0:6 unter.
Etwas besser machten es die Jüterboger Damen. Mit ein wenig mehr Glück hätten sie ihr Bezirksoberligaduell beim Herzberger TC Grün-Weiß gewinnen können. Zwei Match-Tiebreaks verloren die Gäste allerdings. Das Punktspiel endete 2:4 aus Sicht der Jüterbogerinnen.
Zum Bezirksliga-Saisonauftakt empfingen die Jüterboger U18-Junioren den Lausitzer Tennisclub Cottbus. Im letzten Jahr endete das Duell der beiden Teams 3:3-Unentschieden. Auch diesmal sollte es wieder ein spannendes Duell werden.
Der Jüterboger Tom Schiepe zeigte vor allem im ersten Satz seines Einzels Nervenstärke. Er gewann überraschend gegen den favorisierten Cottbuser Cajetan Meßer mit 7:6 und 6:2 . Phillip Libera war dagegen im ersten Satz völlig von der Rolle. Danach konnte sich der Jüterboger aber steigern. Ab dem zweiten Satz zeigte er sein Kämpferherz und musste sich erst im Match-Tiebreak gegen Carlo Wittich geschlagen geben (0:6, 6:4 und 7:10).
Einen rabenschwarzen Tag erwischte Lukas Friedrich. Er kann seine guten Trainingsleistungen in den Punktspielen bisher nicht umsetzen. Der Jüterboger musste sich Leonhard Leja deutlich mit 0:6 und 0:6 geschlagen geben.
Eine sehr positive Entwicklung ist bei Maximilian Fritz zu registrieren. Nur knapp mit 6:7 und 4:6 verlor er sein Einzel gegen Jared Schuberth. Besonders die Vorhand hat sich beim Linkshänder verbessert.
Anschließend gewannen Libera/Schiepe ihr Doppel in zwei Sätzen mit 6:2 und 7:6. Friedrich/Fritz zeigten im zweiten Satz eine deutliche Leistungssteigerung, aber mit 1:6 und 4:6 wurde die Partie abgegeben. Das Punktspiel gegen Cottbus verloren Jüterboger Tennisjunioren etwas unglücklich 2:4.
Ihr nächstes Duell hat Brisanz. Am 4. Juni sind die Jüterboger Gastgeber für das Juniorenteam des Luckenwalder TC. Im Vorjahr gewannen die Flämingstädter das Derby mit 4:2.

Frank Neßler - veröffentlicht auf maz-online.de am 27.05.2016


Steffen Mittner (Jüterboger Tennisclub)

Jüterboger überraschen zum Saisonstart



Die Jüterboger Tennisherren 40 haben zum Saisonstart in der Verbandsliga den Vorjahresdritten GW Lankwitz II überraschend mit 5:4 besiegt. Großen Anteil daran hatte ein Liganeuling in den Reihen der Flämingstädter.

Mit einem Paukenschlag sind die Jüterboger Tennisherren 40 in die Freiluftsaison gestartet. Sie besiegten gleich zum Auftakt der Serie den Vorjahresdritten GW Lankwitz II mit 5:4.
Trotz schwieriger Bedingungen durch Sonne und Wind entwickelten sich auf den Jüterboger Courts teils dramatische Spiele. Matthias Dümke verlor sein Einzel gegen Bernhard Königseder knapp mit 3:6, 4:6 und 8:10. Jens Kreuzenbeck zeigte eine starke Leistung gegen Sebastian Fischer (6:2, 6:3). Knut Meißner kämpfte wie immer aufopferungsvoll, hatte aber keine Chance gegen Bepi Uletilovic (2:6, 2:6).
Auch die Partie zwischen Dirk Fellenberg und dem Berliner Christian Schild entwickelte sich zu einem Krimi. Den Match-Tiebreak gewann der Jüterboger (6:2, 4:6 und 11:9).
Eine faustdicke überraschung gelang Steffen Mittner, der in seinem ersten Verbandsligaspiel eine beeindruckende Leistung zeigte. Er gewann sein Einzel gegen Henning Ecker ebenfalls im Tiebreak (6:2, 3:6 und 10:4).
Nicht so gut lief es dagegen für seinen Vereinskameraden Marcel Fitzner. Zu viele leichte Fehler waren ein Grund für die Niederlage gegen Rene Aufschlag (3:6, 3:6). Nach den Einzeln stand es 3:3.
Die Doppel brachten dann die Entscheidung zugunsten der gastgebenden Tennisspieler aus der Flämingstadt. Knapp im Tiebreak gewannen die Jüterboger Kreuzenbeck/Fellenberg und Dümke/Jens Lehnau ihre Partien. Meißner/Mittner verloren in zwei Sätzen (5:7, 6:7), sie wehrten dabei aber einige Matchbälle ab.
Was der Heimsieg zum Auftakt der Freiluftsaison wert ist, wird sich am 22. Mai zeigen. Dann sind die Jüterboger Tennisspieler beim Spitzenreiter Weissblau Allianz in Mariendorf zu Gast. Die Berliner starteten mit einem 8:1-Erfolg bei Gelb-Weiß Falkensee in die Saison.

Frank Neßler - veröffentlicht auf maz-online.de am 13.05.2016


Simone Hake (Jüterboger Tennisclub)

Freiluftsaison auf dem Tennisplatz beginnt



Der Tennisclub Jüterbog eröffnet am Sonnabend die Freiluftsaison. Anlässlich der bundesweiten Aktion Deutschland spielt Tennis" werden interessierte Kinder und Erwachsene eingeladen, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr auf der Tennisanlage im ehemaligen Lok-Stadion der Flämingstadt selbst einmal zum Schläger zu greifen. Wer schon immer einmal Tennis spielen wollte, der hat genau an diesem Tag (wie Simone Hake vom Jüterboger Tennisclub) die Gelegenheit dazu. Egal ob jung oder älter, jeder ist herzlich dazu willkommen.

Frank Neßler - veröffentlicht in der MAZ-Ausgbae vom 22.04.2016


Phillip Libera wurde seiner Favoritenrolle bei den Nachwuchs-Clubmeisterschaften der Jüterboger gerecht.

Jüterboger verlieren Finale der Winterrunde



Klar verloren haben die Jüterboger Tennisherren 40 das Finale der diesjährigen Winterrunde. Gegen Großräschen zogen sie mit 0:3 den Kürzeren. Auch der Jüterboger Tennisnachwuchs hat die Hallenserie beendet. Ende April beginnt die Sommersaison.

Die Jüterboger Tennisherren 40 haben das Finale der diesjährigen Winterrunde klar verloren. Gegen den SV Großräschen kamen sie nicht um ein 0:3 herum. Trotz guter Leistungen von Jens Kreuzenbeck und Knut Meissner reichte es für die Flämingstädter nicht. Das Team aus Großräschen trat mit den stärksten Spielern an. Kreuzenbeck verlor 5:7 und 0:6 gegen Marian Richter. Meissner hatte gegen Martin Baldzer mit 3:6 und 4:6 das Nachsehen. Einen kleinen Achtungserfolg gab es im Doppel. Hier gewannen die Jüterboger den zweiten Satz. Das Doppel endete 5:7, 6:1 und 6:7.
Die Jüterboger Junioren U18 haben die Hallensaison mit einem kleinen Turnier in Dahme beendet. Der aktuelle Clubmeister Phillip Libera wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Die Wintersaison ist damit abgeschlossen.
Unter dem Motto "Deutschland spielt Tennis" und mit dem traditionellen Hexenabend eröffnen die Jüterboger nun in Kürze die Sommersaison. Am 23. April lädt der Tennsiclub alle Interessierten ein, selbst einmal zum Schläger zu greifen. Mit dem Hexenabend am 30. April findet zudem eine Tradition des Jüterboger Tennisclubs ihre Fortsetzung.

Frank Neßler - veröffentlicht auf maz-online.de am 07.04.2016


Gerold Jage bot gegen den Vetschauer Dietmar Gutsehe eine überraschend starke Einzelleistung.

Jüterboger Tennismänner erreichen das Finale



Herren 40-Team aus der Flämingstadt bezwingt Vetschau und steht damit erstmals in einem Winterrunden-Endspiel

Durch einen ungefährdeten Sieg gegen den TV Vetschau stehen Jüterboger Tennisspieler erstmals im Finale der Winterrunde der Herren 40. Dort treffen sie auf den SV Großräschen.
Gegen Vetschau setzte sich am Sonnabend zunächst Jens Kreuzenbeck erwartungsgemäß klar gegen Ronny Gubatz (6:2, 6:2) durch. Eine überraschend starke Leistung bot Gerald Jage. Der Jüterboger fegte seinen Kontrahenten Dietmar Gutsche mit 6:0 und 6:1 förmlich vom Platz. Das abschließende Doppel war deshalb nicht mehr entscheidend für den Ausgang des Mannschaftsduells, es bot aber trotzdem viel Spannung. Jens Kreuzenbeck und Marcel Fitzner gewannen den ersten Satz gegen Gubatz/Gutsche knapp mit 7:5. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in den Reihen der Jüterboger setzten sich die Vetschauer im zweiten Satz mit 6:3 durch. Den Match-Tiebreak gewannen dann Gubatz/Gutsche überraschend 7:6.
Am Ende stehen aber drei souveräne Winterrunden-Siege der Jüterboger Tennisherren in der Gruppe B gegen die Teams aus Lindenau, Herzberg und Vetschau. Damit haben die Flämingstädter die Chance, die Winterrunde 2015/16 der Herren 40 für sich zu entscheiden.

fn - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 25.01.2016


Ergebnisse der Punktspielsaison Sommer 2016

Herren-Mannschaft



Herren40-Mannschaft



Damen-Mannschaft




Weitere Informationen erhalten Sie durch anklicken der Bilder.

U18-Mannschaft



Zwei Schritte in Richtung Finale



Jüterboger Tennisherren 40 sind bisher in der Winterrunde unbesiegt

Die Jüterboger Tennisherren 40 sind mit zwei Punktspielsiegen erfolgreich in die diesjährige Winterrunde gestartet. Sie gingen sowohl gegen den TC Lindenau als auch gegen Herzberg als 3:0-Sieger vom Netz.
In der Tennis-Winterrunde stehen sich jeweils vier Mannschaften in zwei Gruppen gegenüber. Zunächst werden die Staffelsieger ennittelt. Diese bestreiten dann das Finale in der Bezirksoberliga Süd Brandenburg.
Wie im Vorjahr starteten die Tennisherren 40 aus der Flämingstadt erfolgreich in die Gruppenphase der Winterrunde. Gegen den TC Lindenau ließen sie beim klaren 3:0-Erfolg nichts anbrennen.
Im ersten Schritt der Jüterboger Tennisherren auf dem Weg ins Finale zeigte Knut Meissner eine solide Leistung gegen Jens Fischer. Vor allem das taktisch kluge Spiel auf die schwache Rückhand seines Gegner war der Schlüssel zum Erfolg (6:3, 6:1) des Jüterbogers.
Spannender verlief das zweite Einzel der Begegnung zwischen Marcel Fitzner und Hardy Borkert. Den ersten Satz entschied Borkert mit 6:4 hauptsächlich wegen seines guten ersten Aufschlages für sich. Dann änderte sich das Bild. Im zweiten Satz steigerte sich der Jüterboger enorm. Borkert dagegen konnte nicht mehr an seine Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Mit 6:1 setzte sich Fitzner durch. Der dritte Satz musste im Match-Tiebreak entschieden werden. Fitzner gewann schließlich mit 10:0 recht überlegen.
Nach den beiden gewonnenen Einzeln war den Jüterbogern der Tagessieg gegen Lindenau schon nicht mehr zu nehmen. Trotzdem zeigten Meißner/Fitzner auch im abschließenden Doppel eine gute Leistung. Die Jüterboger Paarung gewann ungefährdet mit 6:0 und 6:1. Der erste Schritt in Richtung Finaleinzug war gemacht.
Am Wochenende empfingen die Jüterboger Herren 40 in der Tennishalle in Dahme den Herzberger TC Grün Weiß zum zweiten Punktspiel der Gruppenphase in der Winterrunde 2016. Die Gastgeber gingen als Favoriten in die Partie. Dieser Rolle wurden die Jüterboger voll und ganz gerecht. Sie setzten sich sicher mit 3:0 durch. Nur das Doppel der Begegnung war hart umkämpft. Jens Kreuzenbeck und Steffen Mittner siegten knapp mit 7:6 und 6:4 nachdem sie schon mit 0:3 hinten lagen und einen Satzball abwehren mussten. Das Punktspiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Knut Meissner gewann mit 6:1 und 6:4 gegen Jörg Böning. Auch Jens Kreuzenbeck hatte keine Probleme. Er gewann gegen Dirk Fellenberg mit 6:2 und 6:1.

lr - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 16.12.2015


Knut Meissner

Später Abschluss der Freiluftserie



Die Jüterboger Tennisherren 40 verlieren im Oktober gegen Vetschau, den Aufstieg hatten sie aber schon vorher verpasst

Ungewöhnlich spät ist für die Jüterboger Tennisherren die Freiluftsaison zu Ende gegangen. Das letzte Punktspiel wurde erst im Oktober ausgetragen. Immer wieder war die Partie gegen Vetschau verschoben worden. Normalerweise endet die Punktspielsaison der Tennisspieler Ende Juni.
Die letzte Partie in der Freiluftserie endete für die Juüterboger Tennisherren 40 mit einer Niederlage. Das Team aus der Flämingstadt verlor gegen Vetschau 2:4. Schon vorher stand fest, dass Jüterbog nicht in die Verbandsliga aufsteigen wird, da die Tennisherren das Hinspiel gegen den Top-Favoriten Lübben mit 2:4 verloren hatten. Im Gegensatz dazu ging es für Vetchau um den Klassenerhalt. Trotzdem wollten die Jüterboger ihr letztes Spiel in dieser Saison nicht verlieren. Sie trafen aber auf einen Gegner in Bestbesetzung.
Knut Meissner verlor gegen Michael Urban sang- und klanglos 0:6 und 0:6. Dass er besser spielen kann, zeigte er im Hinspiel, wo er knapp in drei Sätzen verlor. Rolf Behrendt gewann ungefährdet gegen Kersten Huth (6:1, 6:0) und bleibt somit im Einzel in dieser Saison ungeschlagen. Dies hätte auch Steffen Mittner erreichen können. Leider war sein Gegner Ronny Gubatz an diesem Tag zu stark (4:6, 1:6). Mangelnde Wettkampfpraxis war auch der Grund für die Niederlage von Marcel Fitzner gegen Dietmar Gutsche. Nur der erste Satz war hart umkämpft. Er ging in den Tiebreak (6:7, 3:6). Nach den Einzeln stand es 1:3. Beide Doppel mussten gewonnen werden. Das gelang aber nur Mittner/Fitzner, die sich souverän mit 6:3 und 6:3 durchsetzten. Meissner/Behrendt verloren unglücklich 4:6 und 2:6.
Trotz der Niederlage lässt sich insgesamt ein positives Saisonfazit für die Jüterboger Tennisherren ziehen. Vier Siege und zwei Niederlagen stehen für sie zu Buche. Der angestrebte Aufstieg in die Verbandsliga ist allerdings verpasst worden.

fn - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 28.10.2015

Geduld als Schlüssel zum Erfolg



Phillip Libera ist Jüterboger Clubmeister der Tennis-Junioren U 18. ln einem spannenden Endspiel setzte er sich als Favorit gegen den Überraschungsfinalisten Christian Burde mit 6:4 und 6:3 durch. Burde erreichte das Finale durch einen Sieg gegen Tom Schiepe. Vor allem das geduldige Spiel war der Schlüssel zum Erfolg. Diese Taktik brachte auch im Finale den späteren Sieger an den Rand einer Niederlage. Alle Spiele waren umkämpft. Besonders hervorzuheben ist Magnus Lindner, der als jüngster Teilnehmer eine gute Leistung bot. Den 3. Platz belegte Schiepe, der Lukas Friedrich bezwang. Die weiteren Platzierungen: Jonas Hauffe, Max Schulze, Maximilian Fritz, Magnus Lindner und Finn Neumann.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 21.09.2015

Sieger im VW-Cup ermittelt



Jens Kreuzenbeck (Foto) und Rolf Behrendt (beide TC Jüterbog) haben am Wochenende den 2. Volkswagencup des Luckenwalder Tennisclubs in der Altersklasse 40+ gewonnen. Weitere Sieger des Doppelturniers wurden die Schwestern Karola und Angela Hickmann (Cottbus) bei den Damen 40+ sowie Jan Pirnack/Mathias Krakow (Rehberge/Forst) bei den Herren. Für den gastgebenden Verein holten Carola Leisner/Margrit Kraus, die Zweite bei den Damen 40+ wurden, die beste Platzierung. Insgesamt nahmen 13 Paarungen am Wochenende in Luckenwalde den Kampf um Siegprämien und Sachpreise bei VW-Cup auf.

Neßler - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 09.09.2015


Die fünf Jüterboger U18-Tennisjunioren Jonas Hauffe, Tom Schiepe, Phillip Libero, Lukas Friedrich, Max Schulze (von links nach rechts), hier zusammen mit Isabell Kremling und Magnus Lindner.

Respektable Leistung der Tennis-Junioren



In ihrer ersten Punktspielsaison sammeln die jungen Jüterboger überwiegend Erfahrungen

Mit einem Turnier beendete der Jüterboger Tennisnachwuchs die erste Punktspielsaison. Die Ergebnisse der U18-Mannschaft in der Bezirksoberliga fielen unterschiedlich aus und waren teilweise überraschend. Gegen Dahme-Spreewald (0:6) und Herzberg (1:5) wurde hoch verloren.
Überraschungen gab es gegen Luckenwalde und Cottbus. Kämpferisch stark wurde der LTC 4:2 besiegt. Dieses Kunststück wäre auch in Cottbus fast gelungen. Hier verloren die Jüterboger knapp nach Sätzen (3:3). Einen faden Beigeschmack hatte das Auftreten von Finsterwalde, die nicht zum Punktspiel in Jüterbog antraten. Am Ende belegen die Flämingstädter den 5. Platz. Engagiert waren alle. Zum Team gehören Phillip Libera, Jonas Hauffe, Tom Schiepe, Lukas Friedrich, Christian Burde , Maximilian Fritz, Max Schulze und Finn Neumann. Einige von ihnen nutzten das Abschlussturnier zur Standortbestimmung. Erwartungsgemäß machten die drei stärksten Junioren das Rennen. Erster wurde Tom Schiepe vor Phillip Libera und Jonas Hauife. Seit Ferienbeginn findet das Training am Donnerstagvormittag ab 10 Uhr statt. Wer Lust hat, kann vorbeischauen.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 18.07.2015


Katharina Hobgarski (Mitte) mit dem Jüterboger Tennis-Nachwuchs.

Jungprofi-Tipps für Jüterboger Tennistalente



Einige Jugendliche des Tennisclub Jüterbog nahmen die Gelegenheit wahr, sich die Finals bei den International German Junior Championships 2015 in Berlin auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß anzuschauen. Sie sahen dabei am Wochenende hochklassiges Tennis. Das Finale bei den Juniorinnen gewann die 17-jährige Katharina Hobgarski in beeindruckender Weise gegen die Rumänin Pietroiu mit 6:2 und 6:2 . Nach ihrem Turniersieg nahm sich die sympathische Saarländerin einige Minuten Zeit, um Fragen der Jüterboger zu beantworten und ein Foto zu machen. Hobgarski ist eines der hoffnungsvollsten Tennistalente und derzeit Deutschlands beste Juniorenspielerin.

veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 27./28.06.2015


Trotz des erneut verpassten Aufstiegs können die Jüterboger Tennisdamen lachen. Ihr Saisonfazit fällt positiv aus.

Knappe Niederlage im letzten Saisonspiel



Juüterboger Tennisdamen verpassen erneut den Aufstieg Es wird auch in diesem Jahr so sein, dass die Tennisdamen der SG Einheit Spremberg Gruppenerste in der Bezirksoberliga 1 werden. Und auch diesmal werden die Lausitzerinnen nicht ihr Recht zum Aufstieg in die Verbandsliga nutzen. Das ist bitter für die Damen des Jüterboger Tennisclubs. Sie würden gern aufsteigen, doch seit Jahren scheitern sie an den Einheit-Frauen. Selbst ein Sieg der Jüterbogerinnen im letzten Gruppenspiel hätte daran nichts geändert. Sie verloren denkbar knapp gegen den Herzberger TC Grün-Weiß. Und das nach einer 3:1-Führung nach den Einzeln.
Ein gutes Spiel bot Katrin Kremling als Nummer des Jüterboger TC. Sie gewann ihr Spiel souverän mit 6:2 und 6:3. Eine richtige Klatsche bekam dagegen Katrin Behrendt (0:6, 0:6). Ihre Gegnerin war einfach zu stark. Besser machte es Christina Denkel. Sie setzte sich knapp im Tiebreak durch (1:6, 6:1 und 7:6). Auch Jutta Plock gewann nach einem zähen ersten Satz ungefährdet mit 7:6 und 6:1. Der Sieg war für die Jüterbogerinnen greifbar nah. Kremling/Behrendt hatten jedoch im ersten Doppel keine Chance (2:6, 0:6). Die Entscheidung fiel im zweiten Doppel. Denkel/Plock verloren unglücklich in drei Sätzen (1:6, 7:6 und 6:7). Es stand 3:3 und 7:7 nach Sätzen. Wie wichtig jedes einzelne gewonnene Spiel ist, zeigte sich am Ende. Es waren 55 Spiele für Jüterbog. Herzberg hatte 68 Spiele und die Partie damit gewonnen.
Trotz dieser Niederlage fällt das Saisonfazit der Jüterboger Tennisdamen mit insgesamt vier Siegen (Cottbus, Beelitz, Lindenau, Sielow) und zwei Niederlagen (Spremberg, Herzberg) sehr positiv aus.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 26.06.2015

Jüterboger sind auf Schützenhilfe angewiesen



Die Jüterboger Tennisherren 40 zeigten mit einem Erfolg über den Top-Favoriten Lübben ihre Klasse. Um aufzusteigen, ist das Team aber auf Schützenhilfe angewiesen. Die Entscheidung fällt an den nächsten beiden Wochenenenden.
Spitzentennis zeigten die Herren 40 aus Lübben und Jüterbog. Reichte es im Hinspiel für die Flämingstädter nur zu einem Achtungserfolg (2:4), gelang ihnen im Rückspiel überraschend die Revanche. Die Jüterboger Nummer eins Knut Meissner kämpfte verbissen gegen Matthias Dümke, blieb aber trotz eines Satzballes (6:7, 3:6) ohne Erfolg. Jens Kreuzenbeck erwischte einen raben-schwarzen Tag. Im Hinspiel besiegte er Bernd Lehmann noch mit 7:5 und 6:3. Diesmal sah alles bis zum Stand von 5:1 nach einem weiteren Sieg aus, aber dann ging nichts mehr. Kreuzebheck verlor 5:7 und 1:6.
Eine überragende Leistung bot Rolf Behrendt gegen den Lübbener Linkshänder Jens Lehnau. Beide zeigten hochklassiges Tennis. Behrendt gewann glücklich aber verdient 6:4 und 6:3. Steffen Mittner siegte souverän mit 6:0 und 6:3. Meissner/Mittner hielten lange Zeit gegen das starke Doppel Dümke/Lehnau mit. Sie gewannen sogar den ersten Satz 6:3. Am Ende reichte es aber nicht (6:3, 0:6 und 6:7). Das Doppel Behrendt/Kreuzenbeck siegte ungefährdet 6:2 und 6:1. Deshalb entschieden die gewonnenen Sätze über Sieg und Niederlage (7:6).
Das erklärte Ziel der Jüterboger, in die Verbandsliga aufzusteigen, können sie allerdings aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Sollten sie ihre letzten beiden Partien gegen Vetchau am Sonnabend und in der nächsten Woche gewinnen, sind sie noch auf Schützenhilfe der Tennisherren aus Großräschen, die Lübben besiegen müssten, angewiesen.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 20.06.2015


Jonas Hauffe vom Jüterboger Tennisclub.

Der Einsatz stimmt, die Ergebnisse nicht



Jüterbogs Tennisjunioren sammeln reichlich Erfahrung. In einer Hitzeschlacht mussten sie sich dem gestandenen Team aus Herzberg klar geschlagen geben.

Trotz guter Ansätze und enormen Kampfgeist verloren die Jüterboger Tennisjunioren ihr Punktspiel gegen Herzberg klar 1:5. Den Ehrenpunkt für das Team aus der Flämingstadt gewann Tom Schiepe mit 6:2 und 6:3. Er zeigte weiter ansteigende Form bei tropischen Temperaturen. Die Nummer eins der Juüterboger, Phillip Libera, holte im ersten Satz einen 1:5-Rückstand auf, um diesen dann knapp mit 5:7 zu verlieren. Die Enttäuschung darüber zeigte sich im zweiten Satz, den er mit 1:6 klar verlor. Der an Nummer zwei spielende Jonas Hauffe erwischte einen rabenschwarzen Tag. Trotz großem Engagement konnte er seinen vielen Chancen nicht nutzen und wurde unter Wert mit 1:6 und 1:6 geschlagen. Der Marathonman der Juüterboger heißt einmal mehr Christian Burde. Er verlor knapp in drei Sätzen mit 7:5, 0:6 und 7:6. Mit etwas mehr Erfahrung hätte er seinen Gegner locker besiegen können. Um noch einen Minimalchance auf den Gesamtsieg zu haben, hätten beide Doppel von den Jüterbogern gewonnnen werden müssen. Das Doppel Libera/Schiepe traf auf eine bärenstarke Herzberger Paarung und verlor 0:6 und 2:6. An der Seite von Jonas Hauffe zeigte Maximilian Fritz ansatzweise sein Können. Auch hier ging der Sieg nach Herzberg mit 6:2 und 6:1. Insgesamt zeigten alle Jüterboger gute Leistungen, die aber gegen erfahrene Teams nicht zum Sieg reichen. Dies wird sich in den nächsten Jahren definitiv ändern.
Am 28. Juni beenden die Junioren Tennisjunioren ihre Punktspielsaison auf der heimischen Anlage am ehemaligen Lok-Stadion. Die Gegner kommen aus Finsterwalde. Auch diese Mannschaft könnte für die Jüterboger noch eine Nummer zu groß sein.

Marcel Fitzner - veröffentlicht auf maz-online.de am 16.06.2015


Tom Schiepe (Jüterboger Tennisclub).

Klasse Leistung der Neulinge im Jüterboger Team



Nur knapp mussten sich die Jüterboger Tennisjunioren dem Favoriten aus Cottbus beugen. Eine sehr gute Leistung boten die Neulinge in den Reihen der Flämingstädter.

Der haushohe Favorit schwankte, er fiel aber nicht. In einer wahren Hitzeschlacht verloren die Junioren des Tennisclub Jüterbog am Wochenende ihr Punktspiel äußerst knapp gegen den CTV 92 aus Cottbus nach Sätzen. Wegen Krankheit beziehungsweise Verletzung fehlten bei den Flämingstädtern die Nummern 1 und 2, Phillip Libera und Jonas Hauffe.
Tom Schiepe zeigte als Ersatz für Libera eine überragende Leistung. Sein Gegner Cajetan Meßer war ihm technisch weit überlegen und führte schnell mit 4:0. Völlig überraschend verlor der Cottbuser aber den Faden. Schiepe kam immer besser ins Spiel. Auch dank seiner kämpferischen Qualitäten entschied er den Match-Tiebreak mit 10:8 für sich. Auch Lukas Friedrich spielte gut. Er hat aber weiterhin das Problem, konzentriert zu Ende zu spielen und wurde deshalb unter Wert mit 1:6 und 1:6 geschlagen. Eine tolle Leistung zeigte Christian Burde, der in seinem ersten Einzel den Gegner fast zur Verzweiflung brachte. Sein Spiel ging knapp mit 6:7 und 3:6 verloren. Eine tolle kämpferische Leistung bot Max Schulze. Er zeigte Nervenstärke und gewann nach klarem Rückstand (3:7) im Match-Tiebreak noch das Match. Nach den Einzeln stand es unerwartet 2:2. Die Doppel entschieden. Schiepe/Friedrich gewannen ungefährdet 6:0 und 6:3. Im zweiten Doppel stand Finn Neumann an der Seite von Christian Burde. Nur im zweiten Satz konnten beide ihr Leistungsniveau zeigen. Das Doppel endete 0:6 und 5:7. Dies bedeutete eine knappe Niederlage, die nach Sätzen mit 6:8 verloren ging.
Eine fantastische Leistung der Neulinge aus Jüterbog, die so nicht zu erwarten war.

Marcel Fitzner - veröffentlicht auf maz-online.de am 09.06.2015


Katrin Behrendt (TC Jüterbog).

Erfolgreiches Wochenende für Jüterboger Tennisspieler



Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Jüterboger Tennisspielern. Sowohl die Damen als auch die Herren des Vereins gewannen ihre Punktspiele.
Nach zuletzt drei Niederlagen gewannen die Jüterboger Tennisherren ihre erste Partie in der Bezirksliga. Sie besiegten ihre Gäste aus Sielow überraschend mit 4:2. In den Einzeln überzeugten Steffen Mittner und Tobias Friedrich. Beide gewannen ihre Spiele. Mittner behielt gegen Bernd Milling mit 6:2 und 6:1 die Oberhand. Friedrich bezwang Luis Hummel ebenfalls in zwei Sätzen (6:2, 6:4). Chancenlos waren dagegen Martin Pielicke (1:6 und 0:6 gegen Gabriel Stanecek) sowie David Hartwig (0:6 und 3:6 gegen Maximilian Kott). Die beiden anschließenden Doppel waren deshalb spielentscheidend. Friedrich und Pielicke siegten souverän mit 6:2 und 6:0 gegen Hummel/Stanecek. Das spannendste Spiel zeigten Mittner/Hartwig. Nach 6:3 verloren sie den zweiten Satz gegen Milling/Kott 5:7. Der neu eingeführte Match-Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Diesen gewannen die Jüterboger klar.
Noch ungeschlagen in dieser Saison sind die Jüterboger Damen. Sie siegten am Wochenende gegen Beelitz mit 6:0. Leider traten die Gäste krankheitsbedingt nur mit drei Spielereinnen an, so dass es bereits am Anfang 2:0 für Jüterbog stand. Trotzdem zeigten Katrin Kremling, Katrin Behrendt und Carmen Greiner souveräne Vorstellungen. Das interessanteste Match war das abschließende Doppel von Katrin Behrendt und Christina Denkel. Nur der erste Satz war hart umkämpft und ging mit 7:5 an Jüterbog. Im zweiten Durchgang hieß es dann 6:3. Die Jüterboger Damen belegen derzeit den 1. Tabellenplatz. Die schwierigen Spiele kommen aber erst. Die Jüterboger Tennisdamen bekommen es beispielsweise mit dem Favoriten aus Spremberg zu tun.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 02.06.2015


Phillip Libera (TC Jüterbog).

Derbysieg der Jüterboger Tennisjunioren



Team aus der Flämingstadt belegt derzeit zusammen mit dem TC Finsterwalde den 2. Platz in der U18-Bezirksoberliga

Die Jüterboger Tennisjunioren sind in der Bezirksoberliga U18 am Sonnabendvormittag Gastgeber für den TC Finsterwalde. Es ist bereits ihr drittes Saisonspiel. Nach einem Sieg und einer Niederlage belegen die jungen Tennisspieler aus der Flämingstadt derzeit zusammen mit dem Team aus der Sängerstadt hinter dem TV Dahme-Spreewald den zweiten Tabellenplatz.
Von der 0:6-Auftaktniederlage gegen die Spreewald-Junioren zeigten sich die jungen Jüterboger Tennisspieler im Derby gegen Luckenwalde gut erholt. Beide Juniorenteams boten in der Kreisstadt großen Sport. Am Ende setzten sich die Jüterboger 4:2 durch. Dabei begann das Match für die Gäste alles andere als gut. Das erste Einzel verlor die Nummer 1 der Jüterboger, Phillip Libera, klar gegen Nicolas Reuter mit 2:6 und 2:6 nach Sätzen. Der Luckenwalder spielte einfach cleverer und machte weniger Fehler. Jonas Hauffe machte es anschließend besser. Er gewann sein Match gegen Anton Reuter souverän mit 6:2 und 6:0. Den besten Eindruck im Jüterboger Team hinterließ einmal mehr Tom Schiepe, der seinen Gegner Jesse Günzl mit 6:0 und 6:0 quasi vom Platz fegte. Die überraschendste Leistung im Team der Gäste aus der Flämingstadt zeigte Lukas Friedrich. Der erste Satz seines Spiels gegen den Luckenwalder Hisham El-Gagi war hart umkämpft. Er ging mit 7:5 an den Jüterboger. Den zweiten Satz gewann Friedrich klar mit 6:1. Das spannendste Spiel der Begegnung boten Reuter/El-Gagi gegen Libera/Schiepe. Der erste Satz ging knapp mit 6:4 an die Jüterboger. Danach lagen Libera/Schiepe bereits mit 3:5 zurück. Alles sah nach einem dritten Satz aus. Die Jüterboger steigerten sich und erreichten den Tiebreak, den sie dann für sich entschieden. Auch das zweite Jüterboger Doppel mit Max Schulze/Maximilian Fritz zeigten sehr gute Leistungen. Sie mussten sich jedoch knapp im Tie-Break des dritten Satzes der Luckenwalder Paarung Anton Reuter/Jesse Günzl beugen (2:6, 6:3, 6:7). Insgesamt erfüllte das Derby der U18-Tennisjunioren die Erwartungen.
Neben den jungen Jüterboger Tennisspielern sind am Sonnabend auch die Bezirksliga-Herren des Vereins und die Tennis-Damen aus der Flämingstadt bei Punktspielen gefordert.

fn - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 29.05.2015


Martin Pielicke bot eine gute Leistung im Herrenteam.

Herrenteam unterliegt denkbar knapp



Saisonstart der Jüterboger Tennisspieler. Der Nachwuchs sammelt Erfahrungen.

Mit zwei Niederlagen starteten die Jüterboger Tennisspieler in die neue Saison. Der U18-Nachwuchs war gegen Königs Wusterhausen chancenlos, die Männer des Vereins mussten sich Cottbus knapp beugen.
Deutlich mit 0:6 verloren die Juterboger U18-Junioren ihr erstes Punktspiel. Trotz insgesamt guter Leistungen reichte es gegen die Gäste aus Königs Wusterhauen nicht zu einem Satz- oder Matchgewinn. Die Junioren des TV Dahme Spreewald waren spielerisch und körperlich überlegen. Auch die fehlende Punktspielerfahrung war ein Grund für die Niederlage. Den besten Eindruck machte die Nummer drei der Jüterboger Tom Schiepe. Nach einem 0:6 im ersten Satz zwang er seinen Gegner im zweiten Durchgang in den Tie-break. Die kämpferische Einstellung bei den Flämingstädtern stimmt. Sie lässt für das nächste Spiel hoffen. Es geht gegen den Nachbarn aus Luckenwalde. Dieses Derby wird spannend.
Neben den Junioren bestritten auch die Jüterboger Tennisherren am Wochenende ihr erstes Punktspiel. Die Partie gegen Cottbus war ein echter Krimi, den die Jüterboger knapp nach Sätzen verloren. Nach den Einzeln und Doppeln stand es 3:3. In solch einem Fall entscheidet die Anzahl der gewonnenen Sätze über Sieg und Niederlage. Hier lagen die Cottbusser 7:6 vorne. Eine hervorragende Leistung im Jüterboger Team bot Martin Pielicke in seinem ersten Punktspiel. Er gewann souverän 6:1 und 6:2. Das nächste Spiel findet auswärts in Beelitz statt. Hier sollte ein Sieg der Jüterboger Tennisherren drin sein.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 06.05.2015


Die Jüterboger Tennisspieler pflegen ihre Anlage seit vier Jahrzehnten in Eigenregie.

Die Zukunft ist gesichert



Jüterboger Tennisspieler feiern in diesem Jahr den 40. Geburtstag ihres Sports in der Flämingsladt

Wer bisher nicht wusste, wie und wo in Jüterbog Tennis gespielt werden kann, bekommt an diesem Wochende die Gelegenheit seine Bildungslückezu schließen. Der Jüterboger Tennisclub lädt allen Tennisinteressierten am Sonnabend, dem 25. April, ab 10 Uhr auf seinde Anlage im ehemaligen Lok-Stadion der Flämingstadt ein. Anlässlich der bundesweiten Aktion "Deutschland spielt Tennis" hat jeder die Möglichkeit, einmal selbst die Filzkugel fliegen zu lassen.
Die Zukunft des Jüterboger Tennisclubs stand lange Zeit auf der Kippe. Nun kann aber auf der eigenen Anlage weitergespielt werden. Dies ist umso erfreulicher, da wohl kein anderer Verein so viel an seiner Sportstätte gebaut hat wie die Jüterboger Tennisspieler. Seit 1974 besteht ihre Anlage. Am 18. Oktober 1975 wurden die oberen Plätze offiziell eingeweiht. Der Verein wird deshalb am 27. Juni 2015 feiern. Der Grund: 40 Jahre Tennis in Jüterbog.
Vier Jüterboger Mannschaften gehen in dieser Wettkampfsaison auf Punktejagd. Die Chancen der Herren 40 auf den Aufstieg in die Verbandsliga stehen gut. Ziel der Damen- und der Herrenmannschaft ist der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga beziehungsweise in der Bezirksliga. Erstmals seit Jahren startet auch wieder eine Juniorenmannschaft U18 in der Bezirksoberliga. Hier darf man gespannt sein, welche Früchte das Training der letzten beide Jahre trägt. Die Jugendlichen trainieren unter der Anleitung der C-Trainerin Gudrun Stötzer immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Wer Interesse hat, kann sich gern das Training anschauen und ein kostenloses Probetraining vereinbaren. Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben der Jüterboger Tennisspieler wird das traditionelle Hexenfeuer am 30. April sein.

mf - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 22.04.2015


Katrin Behrendt sorgte mit einem gewonnenen Einzel für einen Lichtblick bei den in der Wintersaison sieglosen Tennisfrauen. (Foto: Goerner)

Ansporn für den Sommer



Tennis-Winterrunde: Jüterboger Herren erfolgreich, Damen mit Niederlagen

Licht und Schatten gab es zum Abschluss der Winterrunde für die Aktiven des Jüterboger Tennisclubs. In zwei Nachholbegegnungen verloren die Herren gegen den Gruppenfavoriten Lübben klar mit 0:3. Trotz des Einsatzes der beiden besten Jüterboger Tennisspieler Jens Kreuzenbeck und Rolf Behrendt reichte es nicht für eine überraschung. Kreuzenbeck und Behrendt gestalteten ihre Matches nur phasenweise offen. Besser machten es Steffen Mittner und Marcel Fitzner gegen Luckenwalde. Bedingt durch die Niederlage gegen Lübben ging es für die Tennisspieler aus der Flämingstadt noch um den zweiten Tabellenplatz. Wie im Vorjahr entschieden die Jüterboger das Derby nach hart umkämpften Spielen mit 2:1 für sich.
Besondere Leistungen bot Mittner in dieser Hallensaison. Er verlor kein Spiel und revanchierte sich für die Vorjahresniederlage gegen Oliver Wiemann (6:2, 7:6). Das fehlende Hallentraining des Jüterbogers Marcel Fitzner zeigte sich im zweiten Einzel. Er verlor wegen vieler leichter Fehler in drei Sätzen gegen Ralf Bössenroth mit 4:6, 6:1 und 4:6. Das Doppel entschied über Sieg und den 2. Tabellenplatz in der Gruppe. Es wurde das erwartet spannende Endspiel. Hier behielten die Jüterboger die Oberhand. Sie gewannen mit 6:3, 3:6 und 6:3.
Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Winterrunde. Diese Erfolge sollen in der Sommersaison fortgesetzt werden. Das ehrgeizige, aber nicht unrealistische Ziel heißt Aufstieg in die Verbandsliga.
An die Erfolge der Herren konnten die Jüterboger Tennisdamen nicht anknüpfen. Sie verloren alle ihre Spiele gegen Spremberg, Lindenau, Sielow und Cottbus und sind somit Tabellenletzter. Einziger Lichtblick war Katrin Behrendt, die ein Einzel gegen Katja Helmeke aus Sielow mit 6:2 und 6:2 gewann. Katrin Kremling, Jutta Plock und Christina Denkel waren chancenlos.
Der Tennissport in Jüterbog lebt weiter. Lange war unklar, ob die Anlage im ehemaligen Lok-Stadion weitergenutzt werden kann. Diese Frage ist nun geklärt.

vn - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 09.03.2015


Vereinsvorsitzender Rudolf Popp (l.) mit Ulrich Renke (M.) und Rolf Behrendt vom Jüterboger Tennisverein. Der Kauf ist beschlossen.

Tennisspieler wollen ihren Court kaufen



Pachtvertrag für das Gelände im Jüterboger Lok-Stadion ausgelaufen - Mehr als ein Jahr lang haben die Mitglieder des Jüterboger Tennisvereins mit der Entscheidung gerungen ‒ nun haben sie sich für den Kauf ihrer Tennisanlage im ehemaligen Jüterboger Lok-Stadion entschieden. Das sagte der Vorstand des Vereins gestern im Gespräch mit der MAZ. Grund für die Entscheidung war ein ausgelaufener Pachtvertrag.

Die Sportler greifen das Verkaufsangebot des Eigentümers der Fläche vom Frühjahr 2014 auf: 100000 Euro wollen sie für die 6000 Quadratmeter große Tennissportanlage ausgeben. Damit wollen sie verhindern, dass auf der Fläche ebenfalls Einfamilienhäuser gebaut werden, so wie im übrigen Lok-Stadion.
"Wir haben uns zum Kauf entschieden, um den Tennissport noch langfristig in Jüterbog zu erhalten", sagte Vereinsvorsitzender Rudolf Popp, "auch im Hinblick auf die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen." Diese Entscheidung sei dem Verein angesichts der hohen Kaufsumme nicht leicht gefallen. "Aber es ist die einzige Möglichkeit, um spielfähig zu bleiben", sagte er.
Am 31. Dezember 2014 endete der Pachtvertrag mit dem Eigentümer, dem Unternehmer Udo Reich. Seit dem Frühjahr 2014 lag dem Verein das Angebot vor. Eine Verlängerung des Pachtvertrags räumte der Besitzer dem Verein nicht ein. Ein Bestandsrecht für die Tennissportanlage im Flächennutzungsplan der Stadt wurde nie berücksichtigt, das Wohnbaugebiet genehmigt. "Daher haben wir fristgerecht zum 19. Dezember das Kaufangebot angenommen", teilte Popp nun mit. Auf Fördergeld kann der Verein nicht hoffen. "Wir stemmen alles aus eigener Tasche", so der Vorsitzende weiter. Die Vereinsmitglieder legen dafür zusammen.
Ein Neubau an anderer Stelle würde für den Verein offenbar noch teurer sein. "Wir haben hier eine rundum gut ausgestattete Tennissportanlage mit vier guten Wettkampf-Plätzen, Schlagwand, Umkleidekabinen, Parkplätzen und eine windgeschützte Lage", ergänzt Vereinsmitglied Rolf Behrendt, "das ist in vielen Jahren gewachsen und wäre nicht innerhalb von ein paar Monaten ersetzbar."
Der Verein zählt mehr als 40 Mitglieder. "Besonders unsere Jugendabteilung ist gewachsen, momentan trainieren 15 Kinder bei uns", sagt Rudolf Popp, "und unsere ,40plus -Herrenmannschaft ist 2014 in die höchste Brandenburger Liga aufgestiegen." Außerdem habe der Verein drei spielbereite Teams für die nächste Saison. "Darum hoffen wir nun auf eine zügige Kaufabwicklung", sagt er.
Schon bald müssten der Platz vorbereitet und die Mannschaften für Turniere angemeldet werden. Bislang hat sich der Eigentümer nicht mit einer Bestätigung beim Verein gemeldet.

Kathrin Burghardt - veröffentlicht auf maz-online.de am 06.01.2015

Tom Schiepe gewinnt Minitunier



Jüterboger Tennisnachwuchs absolviert Test in Dahme

Kurz vor Weihnachten trafen sich die Jüterboger Tennis-Junioren in Dahme zu einem Wettkampftest im Modus "jeder gegen jeden". Im Sommer trainieren die Talente regelmäßig donnerstags. Dies trägt langsam Früchte, wie viele gute Ballwechsel im Test beweisen.
Am Ende setzten sich die Favoriten durch. Der älteste war auch der beste. Tom Schiepe gewann vor allem wegen seiner Aufschläge und seinem aggressiven Netzspiel. Knapp geschlagen geben musste sich Jonas Hauffe. Dritter wurde Phillip Libera. Lukas Friedrich und Max Schulze belegen die Plätze 4 und 5. Gerade Erstgenannter hätte eine bessere Platzierung erreichen können, wenn er bis zum letzten Ball konzentriert spielen würde.
Im nächsten Jahr werden die Junioren erstmals an den Punktspielen des Tennisverbandes Berlin-Brandenburg teilnehmen. Aufgrund der gezeigten Leistungen ist einiges von der Mannschaft zu erwarten.

Marcel Fitzner - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 22.12.2014

Jüterboger Tennisherren siegen weiter



Dritter Sieg im dritten Spiel der Winterrunde 2015. Trotz Verletzungspech gewannen die Jüterboger Tennisherren am Wochenende ihre Bezirksoberligapartie gegen den SV Großräschen mit 2:1. Einmal mehr zeigte da bei Steffen Mittner gegen Utz Boettner eine Klasseleistung. Der Jüterboger gewann nach solidem Grundlinienspiel mit 6:3 und 6:4. Auch das zweite Einzel gewannen die Jüterboger. Marcel Fitzner gestaltete sein Match gegen Rainer Jannaschk mit 6:3 und 6:3 souverän. Bemerkenswert, mit 68 Jahren zeigte Jannaschk, dass man auch in diesem Alter noch tolles Tennis spielen und diesen komplexen Sport lernen kann. Der Sieg des Jüterbogers war kein Selbstläufer, nur weil der Gegner 68 Jahre alt ist.
Das abschließende Doppel hatte keinen Einfluss mehr auf den Ausgang der Partie. Es musste beim Stand von 6:3 und 2:0 für Jüterbog aufgegeben werden. Durch eine Verletzung von Marcel Fitzner war ein Weiterspielen unmöglich. Somit ging der Doppelsieg an Großräschen.
Drei gewonnene Punktspiele bedeuten für die Jüterboger aktuell den ersten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga, Gruppe B. Die Winterrunde wird im Januar fortgesetzt. Dann kommen die interessantesten Duelle. Zum einen steigt das Derby gegen Luckenwalde. Die Kreisstädter möchten sich wohl gern für die Niederlage aus dem Vorjahr revanchieren. Im letzten Spiel der Runde geht es dann für die Jüterboger gegen den Staffel-Topfavoriten aus Lübben

vn - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 15.12.2014

Ungefährdeter Sieg



Jüterboger Tennisherren gegen Lindenau erfolgreich

Während die Jüterboger Tennisdamen die zweite Niederlage (Spremberg und Lindenau) kassierten, machten es die Herren 40 besser. Wie im Vorjahr gewannen sie ungefährdet gegen den TC Lindenau. Nur zu Beginn des Bezirksoberligapunktspiels hatten Steffen Mittner und Marcel Fitzner in ihren Einzeln Schwierigkeiten. Mittner gewann gegen Jens Pischer auch mit Hilfe seiner ungewöhnlichen Technik schließlich souverän mit 6:2 und 6:3. Fitzner war die mangelnde Spielpraxis in der Halle anzumerken. Hardy Borkert machte zu Beginn weniger Fehler und führte schnell 3:1. lm Verlauf der Partie steigerte sich der Jüterboger und zwang seinen Kontrahenten zu Fehlern. Mit einem starken Passierball beendete Fitzner die Partie mit 6:3 und 6:2. Das Doppel war zwar nicht mehr entscheidend, bot aber die meiste Spannung. Der erste Satz war hart umkämpft und wurde erst im Tie-Break entschieden. Der spektakulärste Ball war der Knackpunkt des gesamten Spiels. Erst führten die Jüterboger, dann wendete sich das Blatt zugunsten von Lindenau. Einen kaum noch zu erreichenden Rückhandball spielte Mittner so zurück, dass er auf der Netzkante tanzte und unerreichbar ins gegnerische Feld fiel. Es war die Wende. Die Jüterboger gewannen das Doppel 7:6 und 6:1 und die Begegnung mit 3:0.

lr - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 01.12.2014

Überraschung gegen Herzberg



Jüterboger Tennismänner starten stark in Hallensaison

Mit einem unerwarteten Sieg gegen den Herzberger TC starteten die Jüterboger Tennis-Herren 40 in ihre Hallensaison in der Bezirksoberliga Südbrandenburg. Damit knüpfen sie an die sportlichen Erfolge aus dem Sommer an, wo ihnen der souveräne Aufstieg in die nächst höhere Liga gelang.
Der Favorit aus Herzberg fühlte sich bereits vor dem Duell in der Tennishalle von Dahme als sicherer Sieger. Doch auch im Tennis kommt es mitunter anders als man denkt. Es waren zwei Einzel und ein Doppel zu absolvieren. Steffen Mittner trat im ersten Einzel an. Er sah nach dem ersten Satz wie der sichere Verlierer aus. Mit 1:6 verlor der Jüterboger diesen Durchgang. Im zweiten Satz steigerte sich Mittner aber gewaltig. Er setzte sich schließlich mit 6:3 durch. Mittner zwang seinen Gegner damit in den Match-Tiebreak, den der Jüterboger mit 10:7 gewann.
Auch das zweite Einzel bot viel Kampf und Krampf. Marcel Fitzner lag schnell mit 0:3 zurück. Vor allem die harten Aufschläge seines Gegners nach außen stellten ihn vor enorme Probleme. Mit Können und etwas Glück rettete sich der Jüterboger in den Tie-Break, den er knapp mit 7:5 gewann. Doch der Satzgewinn brachte ihm keine Sicherheit. Im zweiten Satz lief der Jüterboger bis zum 3:4 einem Break hinterher. Wie sein Teamkollege Mittner steigerte sich aber auch Fitzner. Er gewann dank seiner Erfahrung noch 7:5. Das Mannschaftsduell war entschieden. Das abschließende Doppel hatte keinen Einfluss auf das Spielergebnis. Aber gerade hier zeigten die Herzberger ihre Stärke. Die Jüterboger verloren klar mit 0:6 und 3:6.
Am 22. November spielen die Flämingstädter wieder in der Tennishalle in Dahme gegen Lindenau. Ein Sieg wie im Vorjahr wird von ihnen angestrebt.

vn - veröffentlicht in der MAZ-Ausgabe vom 27.10.2014

Spannende Finalspiele bei den Clubmeisterschaften des Jüterboger Tennisnachwuchses



Isabelle Kremling und Martin Pielicke heißen die Sieger der diesjährigen Clubmeisterschaften der Jugend vom 06.07.2014. Erstmals seit vielen Jahren konnte der Tennisclub Jüterbog wieder ein Nachwuchsturnier veranstalten. Unerwartet gut präsentierten sich alle Teilnehmer. Bei den Mädchen setzten sich Klara Behrendt und Isabelle Kremling durch. Sie spielen schon seit vielen im Verein. Aber auch Liza Lehmann und Lilli Lindner zeigten sehr gute sportliche Leistungen. Sie spielen seit ca. 2 Jahren Tennis und beweisen, dass man in kurzer Zeit das Tennisspielen erlernen kann. Das Finale bei den Mädchen bot Spannung pur. Es wurde in einem langen Satz gespielt und beide nutzen diese voll aus. Nicht nur die Gegenwehr, sondern auch die Hitze machte beiden zu schaffen. Am Ende gewann Isabelle Kremling nach Abwehr von 2 Matchbällen auch mit Glück im Tiebreak.
Bei den Jungen gab es 2 Gruppen, bei denen Tom Schiepe und Martin Pielicke Gruppenerster wurden. Aber auch die Platzierten Phillip Libera, Lukas Friedrich, Jonas Hauffe, Maximilian Fritz und Max Schulze kämpften bravourös und zeigten auch kämpferische Qualitäten. Das Finale bei den Jungen wurde ebenfalls in einem langen Satz ausgespielt. Beide gingen an ihre Kraftreserven, wobei Schiepe schon mit Krämpfen kämpfte. Am Ende siegte Pielicke knapp mit 8:6, wobei Schiepe noch einen Matchball spektakulär abwehrte.
Dieses Turnier zeigt die ersten Früchte des regelmäßigen Trainings. In den Ferien findet das Training immer am Donnerstag von 10.00-12.00 Uhr statt. Zum Schluss noch ein Dank an alle fleißigen Helfer, insbesondere an Gudrun Stötzer für eine hervorragende Organisation des Turniers. Ein weiterer Dank gilt den Eltern, die ihre Schützlingen nicht nur sportlich anfeuerten, sondern auch für eine Superverpflegung mit Salaten und Kuchen sorgten.
Wer Lust hat, sich im Tennis auszuprobieren, sollte einfach mal beim Training vorbeischauen.

Marcel Fitzner

Ergebnisse aus der Punktspielsaison - Sommer 2014



Im Jahr 2014 erreichten unsere Damen den zweiten Platz in der Gruppe A der Bezirksoberliga I (Süd-BRB) und verbesserten sich dadurch im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig schafften unsere Herren(40) den Aufstieg in die Bezirksoberliga durch den ersten Platz in der Gruppe A der Bezirksliga I (Süd-BRB), während unsere Senioren den fünften Platz in der Gruppe A der Verbandsliga belegten.

Darüber hinaus erreichten unsere Herren(40) den dritten Platz in der Gruppe B der Bezirksoberliga I (Süd-BRB) in der Wintersaison 2014. Insgesamt war das Jahr 2014 damit ein voller Erfolg und lässt auf weitere hoffen.


DIE CHRONIK DES KONFLIKTS

40 Einfamilienhäuser sollen auf dem Gelände des ehemaligen Stadions in Jüterbog entstehen. Bereits im Juli vergangenen Jahres haben die Stadtverordneten von Jüterbog beschlossen, dass auch der Tennisplatz zum Baugelände erklärt werden soll.
Der Tennisverein hatte lange für den Erhalt seiner Sportstätte gekämpft. Die Verein versuchte auch, selbst das Grundstück zu kaufen. Das Gebot des Tennisvereins lag jedoch weit unter dem tatsächlichen Verkehrswert des Grundstücks, kommentierte Ulrich Renke das Angebot im vergangenen Jahr.
Nach der entscheidenden Sitzung der Stadtverordneten bekam der Jüterboger Tennisverein die Kündigung für das Sportgelände.
35 Jahre lang waren die Tennisspieler Mieter im Lok-Stadion. Die Anlage hat der Verein selbst gebaut. Insgesamt hat der Verein rund 40 Mitglieder.

Frühjahrsputz und Zukunftssorgen



Wird die diesjährige Tennis-Saison die letzte auf dem angestammten Areal, dem ehemaligen Lok-Stadion in Jüterbog, sein? Diese Frage müssen sich die 35 Sportfreunde des TC Jüterbog stellen, denn das Gelände befindet sich in Privatbesitz und der Pachtvertrag läuft zum Jahresende aus. Wie es dann weitergehen wird, ist ungewiss.

„Wir wollen bei diesem Thema keine Polemik machen und Unruhe reinbringen. Die Verhandlungen zwischen unserem Verein und dem Eigentümer laufen, es gibt verschiedene Optionen, die wir prüfen müssen“, sagt Rudolf Popp, langjähriger Vorsitzender des TC Jüterbog. Der 78-Jährige ist dem „Weißen Sport“ in der Böckchen-Stadt seit Jahrzehnten verbunden.
Der Hintergrund der Unruhe: Das Gelände des ehemaligen Lok-Stadions könnte parzelliert werden, um Flächen für den Eigenheimbau bereitzustellen. Auch Bürgermeister Arne Raue (parteilos) stünde den Plänen wohl nicht ablehnend gegenüber, um Jüterbog als Wohnstandort noch attraktiver zu machen. „Zumindest hat er sich noch nicht konkret Pro oder Kontra geäußert“, sagt Popp. Darüber entscheiden müssen letztendlich die Stadtverordneten.
Die Tennis-Freunde lassen sich dadurch nicht beirren. Wer es einrichten konnte, kam am vergangenen Samstag zum Arbeitseinsatz auf die Anlage. Denn der Start in die neue Saison steht unmittelbar bevor, am 1. Mai beginnt das erste Turnier. Vier Spielfelder sind herzurichten. Der Winter war zwar recht mild, trotzdem hat er den Flächen zugesetzt.
Eine bis zu zwei Zentimeter starke Schicht wird abgetragen, darauf neues Ziegelmehl aufgebracht. Jeweils zwei Tonnen des Spezialmaterials sind pro Spielfeld erforderlich. Das rote Gesteinsmehl stammt aus gemahlenen Resten einer Klinker- und Ziegelbrennerei in Thüringen. „Das Zeug ist nicht billig, wir finanzieren das selbst“, so der Vereinsvorsitzende. Denn Sponsoren, die den TC Jüterbog üppig unterstützen, gibt es nicht. Ein kleiner Teil kommt aus der Werbung an den Zäunen.
Der Tennissport führt in Jüterbog eher ein Nischendasein. Überhaupt sei er vor allem im Osten eher auf dem Rückzug, sagt Popp. Tennis, das sei doch eher eine elitäre Sportart für Besserverdienende, diese Einschätzung war schon zu DDR-Zeiten gang und gäbe, meint er. Entsprechend „gefördert“ wurde der Sport. Rudolf Popp kann darüber nur müde lächeln: „Elitär? Jeder kann gerne bei uns mitmachen. Zum sogenannten privilegierten Dasein gehören dann aber auch Arbeitseinsätze wie der heutige dazu.“

H.-Dieter Kunze - veröffentlicht auf maz-online.de am 31.03.2014